Wer in den kommenden Nächten bis Mitte der Woche im Raum Landshut im Wald oder im Gelände auf Bundeswehr-Soldaten trifft, braucht nicht beunruhigt zu sein. Die Bundeswehr führt dort eine Spezialübung durch.
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Die Soldatinnen und Soldaten üben den Gemeindegebieten von Essenbach und Bayerbach im Landkreis Landshut das Zurückfinden zu ihrer Truppe. Dabei handelt es sich um eine so genannte "Durchschlageübung", die vom Sanitätslehrregiment der Bundeswehr trainiert wird. Dabei soll man lernen, sich durchzuschlagen.
Versprengte Soldaten üben sich zur Truppe durchzuschlagen
Innerhalb von 48 Stunden lernen die Soldaten, wie sie als versprengte und vereinzelte Personen im Ernstfall wieder zu den eigenen Truppen zurückfinden können, ohne von den feindlichen Truppen entdeckt zu werden. Vor allem in der Nacht zum Mittwoch werden die Bundeswehrkräfte unter schwierigen Umständen versuchen müssen, zum Teil ganz alleine Richtung Haidersberg im Landkreis Straubing-Bogen zu kommen. Dabei müssen sie sich auch Wasser und Nahrung suchen.
Zivilisten sollen sich von den Soldaten fernhalten
In dem betroffenen Gelände komme es zu Truppenbewegungen. Zudem seien kleinere Militärfahrzeuge unterwegs. Zivilisten werden gebeten, sich von den Soldaten fernzuhalten. Vor allem Waldbesitzer und Jäger, aber auch Spaziergänger sollten darauf vorbereitet sein, dass getarnte Soldaten in der Dämmerung und auch nachts in den Wäldern unterwegs sind. Es bestehe keine Gefährdung für die Menschen in der Region, heißt es von den Behörden.
Der Übungsbereich umfasst konkret den Raum von Unterunsbach im Markt Essenbach bis Gerabach in der Gemeinde Bayerbach. Von dort ziehen die Soldaten dann weiter Richtung Landkreis Straubing-Bogen.
Im Lauf des Jahres sind noch mehrere solche Bundeswehr-Übungen in der Gegend geplant.
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