ARCHIV - 03.04.2025, USA, Hamburg: Die Korvetten F 265 "Köln" (r-l), F 266 "Emden" und F 267 "Karlsruhe", drei der insgesamt fünf neuen Korvetten der Klasse 130 für die Deutsche Marine, liegen am Kai einer Hamburger Werft.
ARCHIV - 03.04.2025, USA, Hamburg: Die Korvetten F 265 "Köln" (r-l), F 266 "Emden" und F 267 "Karlsruhe", drei der insgesamt fünf neuen Korvetten der Klasse 130 für die Deutsche Marine, liegen am Kai einer Hamburger Werft.
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Wegen des Verdachts der versuchten Sabotage an einem für die deutsche Marine vorgesehenen Schiff wurden kürzlich zwei Männer festgenommen.
Bildrechte: dpa-Bildfunk/Marcus Brandt
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Wegen des Verdachts der versuchten Sabotage an einem für die deutsche Marine vorgesehenen Schiff wurden kürzlich zwei Männer festgenommen.

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Bericht: BKA registrierte 321 Sabotage-Verdachtsfälle in 2025

Bericht: BKA registrierte 321 Sabotage-Verdachtsfälle in 2025

Nach einer vertraulichen Analyse des Bundeskriminalamts, die NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung vorliegt, wurden vergangenes Jahr 321 Verdachtsfälle von Sabotage registriert – 30 davon in Bayern. Die Fälle beziehen sich auf Infrastruktur und Behörden.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio Nachrichten am .

Das Bundeskriminalamt (BKA) hat einer Recherche von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung (SZ) [externer Link, möglicherweise Bezahlinhalt] zufolge im vergangenen Jahr 321 Verdachtsfälle von Sabotage an Infrastrukturanlagen und Behörden registriert. Das gehe aus einem vertraulichen Lagebericht des BKA hervor, der NDR, WDR und SZ vorliege.

Mutmaßliche Sabotagefälle an Infrastruktur und in Behörden

Erfasst wurden demnach verdächtige Zwischenfälle unter anderem in den Kategorien Bahnanlagen, Energie- und Wasserversorgung, Flugverkehr, Bundeswehr, Polizei und sonstigen Verwaltungsbereichen. Die meisten Vorfälle ereigneten sich in Nordrhein-Westfalen (88), gefolgt von Niedersachsen (51) und Bayern bzw. Sachsen (jeweils 30).

Zusätzlich registrierte das BKA dem Bericht zufolge im vergangenen Jahr 1.289 verdächtige Drohnenüberflüge, die dem Bericht zufolge teils als Ausspähung eingestuft wurden. Dabei wurden 2.310 Drohnen gesichtet.

Sicherheitsbehörden: Hinter einigen Vorfällen könnte Russland stecken

Dem Bericht zufolge vermuten Sicherheitsbehörden, dass hinter einigen dieser Vorfälle staatliche russische Stellen stecken könnten. Russische Geheimdienste werben demnach seit einigen Jahren verstärkt Menschen über das Internet an und bezahlen diese sogenannten Wegwerf-Agenten für Spionage und Sabotageaktionen. Russland bestreitet dies.

Mit Informationen AFP

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