Ein Reisebus aus den Niederlanden ist mit knapp 50 Insassen im Engadin gegen eine Leitplanke gestoßen und umgekippt. Die Polizei sprach zunächst lediglich von mehreren Toten und Verletzten. Inzwischen ist klar, dass fünf Menschen ums Leben gekommen sind. Drei weitere wurden schwer, sieben mittelschwer und 30 leicht verletzt, wie die Polizei des Kantons Graubünden mitteilte. Die Bergung der Leichen dauerte nach Angaben der Polizei bis in die späten Abendstunden.
Bus kam von der Straße ab und kippte um
Eine Sprecherin des niederländischen Reiseverbands ANVR hatte der Zeitung "Blick" gesagt, die Passagiere des Busses, der am Donnerstag zwischen Susch und Zernez im Kanton Graubünden gegen eine Leitlanke krachte, von der Straße abkam und auf der Seite liegen blieb, stammten aus den Niederlanden.
Von einer Beteiligung anderer Fahrzeuge gingen die Ermittler zunächst nicht aus. Die Unfallursache ist noch unklar. Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr waren mit zahlreichen Fahrzeugen und einigen Helikoptern zu der Unfallstelle ausgerückt.
Hotline für Verwandte
Der niederländische Reiseveranstalter Oad, der die Reise organisiert hatte, erklärte, man sei "schockiert und erschüttert" über das tragische Busunglück. Die Gedanken seien bei den Betroffenen und ihren Angehörigen. Der Schweizer Präsident Guy Parmelin versprach umfassende und gründliche Aufklärung. Die Graubündener Polizei richtete eine Hotline für Verwandte und ausländische Konsulate ein.
Mit Informationen von dpa und AP
Im Video: Schweiz - Fünf Tote bei Busunfall
Fünf Menschen sind bei einem schweren Reisebusunfall in der Schweiz ums Leben gekommen.
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