Bundeskanzler Friedrich Merz hat seine für nächste Woche geplante Reise zur UN-Generaldebatte nach New York abgesagt. "Der Bundeskanzler wird kommende Woche entgegen ursprünglicher Planungen nicht nach New York reisen, da seine Präsenz in Berlin erforderlich ist", heißt es aus Regierungskreisen. Das berichten sowohl die Deutsche Presse-Agentur als auch die Nachrichtenagentur Reuters.
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Kritiker fürchten Klatsche bei den Landtagswahlen
Die Rede des Kanzlers in der Generaldebatte der UN-Vollversammlung war von den Vereinten Nationen für Mittwoch am späten Nachmittag eingeplant – drei Tage nach den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Die beiden Wahlen gelten als mitentscheidend für die politische Zukunft des Kanzlers.
Merz steht seit dem Wahldebakel in Sachsen-Anhalt massiv unter Druck. In der CDU wird befürchtet, dass die Landespartei in Mecklenburg-Vorpommern am Sonntag unter die Fünf-Prozent-Hürde rutschen könnte. Parteiinterne Kritiker haben gefordert, dass Merz in diesem Fall abtreten sollte.
Generaldebatte jedes Jahr im September
Die Generaldebatte der UN-Vollversammlung findet jedes Jahr im September statt. Merz hatte im vergangenen Jahr auf eine Teilnahme verzichtet. Für Deutschland hatte stattdessen Außenminister Johann Wadephul (CDU) geredet. Das wird aller Voraussicht nach auch in diesem Jahr so sein.
Mit Informationen von dpa und Reuters
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