Kleinflugzeug stürzt in Einfamilienhaus in Ganderkesee
Kleinflugzeug stürzt in Einfamilienhaus in Ganderkesee
Bild
Kleinflugzeug stürzt in Einfamilienhaus in Ganderkesee
Bildrechte: picture alliance/dpa | Jörn Hüneke
Schlagwörter
Bildrechte: picture alliance/dpa | Jörn Hüneke
Audiobeitrag

Kleinflugzeug stürzt in Einfamilienhaus in Ganderkesee

Aktualisiert am
Audiobeitrag
Erschien zuerst am
>

Kleinflugzeug stürzt in Einfamilienhaus – zwei Tote

Kleinflugzeug stürzt in Einfamilienhaus – zwei Tote

In Ganderkesee bei Bremen ist ein Leichtflugzeug in ein Haus gestürzt. Zwei Menschen kamen dabei ums Leben. Was bisher bekannt ist.

Über dieses Thema berichtet: BAYERN 3-Nachrichten am .

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs in ein Einfamilienhaus im niedersächsischen Landkreis Oldenburg sind zwei Männer ums Leben gekommen. Zunächst hatte eine Person als vermisst gegolten, inzwischen wurde auch sie geborgen. Weitere Opfer gab es laut Polizei nicht.

"Bei den Verstorbenen handelt es sich um die beiden Insassen des Leichtflugzeugs, einen 65-jährigen und einen 77-jährigen Mann", erklärte die Polizeiinspektion Delmenhorst. Beide stammten demnach aus Bremen.

Maschine stürzt aus unbekannter Ursache in Einfamilienhaus

Stundenlang hatten Einsatzkräfte nach dem vermissten zweiten Insassen gesucht. Die Maschine soll kurz vor dem Absturz in Bremen gestartet sein, dann verlor sie in einer Wohnsiedlung in Ganderkesee an Höhe. Die Ursache des Unglücks ist noch unklar.

Die Bewohner waren nicht zu Hause, als das Flugzeug in das Dach ihres Hauses krachte. Gegen 11.00 Uhr am Samstag waren die Feuerwehr sowie weitere Einheiten von Rettungsdienst und Polizei zu dem Absturz gerufen worden.

Zeugen werden von Kriseninterventionsteam betreut

Ein Kriseninterventionsteam kümmerte sich um die Menschen in der Wohnsiedlung, die das Unglück unmittelbar miterlebt oder sich in der Nähe befunden hatten. Für Anwohner wurde eine Anlaufstelle eingerichtet.

Um den Einsatzort wurden im Radius von hundert Metern die Häuser evakuiert. Nach Angaben der Polizei handelte es sich dabei um eine vorsorgliche Maßnahme. Es bestehe keine Gefahr für die Allgemeinheit, hieß es.

Aus Sicherheitsgründen wurde auch die Stromversorgung der Straße vorübergehend unterbrochen. Polizei und Feuerwehr waren mit vielen Kräften vor Ort. Sie sicherten auslaufende Betriebsstoffe und kümmerten sich um die aufwendige Bergung des Wracks aus dem Dach. Für die Dauer des Einsatzes wurde der Luftraum über dem Bereich gesperrt.

Die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen waren der Polizei zufolge äußerst komplex und zogen sich über mehrere Stunden. Die weiteren Ermittlungen sollen in Abstimmung mit der zuständigen Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) geführt und in den kommenden Tagen fortgesetzt werden.

Mit Informationen von dpa und AFP

Das ist die Europäische Perspektive bei BR24.

"Hier ist Bayern": Der BR24 Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!