(Archivbild) 07.05.2026, Bayern, Aschaffenburg: Der Angeklagte (l) bespricht sich mit seiner Verteidigerin Diane Waterstradt. Fast 42 Jahre nach dem gewaltsamen Tod der 19-jährigen Maria Köhler verurteilte das Landgericht Aschaffenburg ihren Ex-Freund zu einer lebenslangen Haftstrafe wegen Mordes.
(Archivbild) 07.05.2026, Bayern, Aschaffenburg: Der Angeklagte (l) bespricht sich mit seiner Verteidigerin Diane Waterstradt. Fast 42 Jahre nach dem gewaltsamen Tod der 19-jährigen Maria Köhler verurteilte das Landgericht Aschaffenburg ihren Ex-Freund zu einer lebenslangen Haftstrafe wegen Mordes.
Bild
(Archivbild) Mordfall Maria Köhler: Die Verteidigung des 67-Jährigen hat Revision gegen das Urteil des Landgerichts Aschaffenburg eingelegt.
Bildrechte: dpa-Bildfunk/Daniel Löb
Schlagwörter
Bildrechte: dpa-Bildfunk/Daniel Löb
Audiobeitrag

(Archivbild) Mordfall Maria Köhler: Die Verteidigung des 67-Jährigen hat Revision gegen das Urteil des Landgerichts Aschaffenburg eingelegt.

Audiobeitrag
>

Mordfall Maria Köhler: Angeklagter geht in Revision

Mordfall Maria Köhler: Angeklagter geht in Revision

Nach dem gewaltsamen Tod der 19-jährigen Maria Köhler bleibt der mutmaßliche Täter jahrzehntelang verschwunden. Jetzt ist ein Urteil gefallen – doch der Verurteilte will es nicht hinnehmen. Der Bundesgerichtshof muss nun entscheiden.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten Franken am .

Das Urteil im Mordfall Maria Köhler ist noch nicht rechtskräftig. Die Verteidigung des 67-Jährigen hat Revision gegen das Urteil des Landgerichts Aschaffenburg eingelegt. Das bestätigte eine Gerichtssprecherin. Damit wird sich voraussichtlich der Bundesgerichtshof mit dem Fall befassen.

Ex-Freund von Maria hatte vor Gericht gestanden

Das Landgericht Aschaffenburg hatte den staatenlosen Angeklagten am 29. Juni wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Mann hatte vor Gericht gestanden, die damals 19-jährige angehende Krankenschwester Maria Köhler am 30. Juli 1984 nach einem Streit in ihrem Zimmer getötet zu haben.

Die Verteidigung hatte hingegen auf Totschlag plädiert. Da diese Tat inzwischen verjährt wäre, hatte die Anwältin einen Freispruch gefordert.

Täter war fast vier Jahrzehnte auf der Flucht

Nach der Tat war der Verdächtige von Aschaffenburg über Frankfurt am Main in die Türkei geflohen und fast vier Jahrzehnte auf der Flucht. Erst im vergangenen Jahr konnte er festgenommen und nach Deutschland gebracht werden.

Mit Informationen von dpa

Das ist die Europäische Perspektive bei BR24.

"Hier ist Bayern": Der BR24 Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!