24.01.2026, USA, Minneapolis: Ein Demonstrant sitzt mit erhobenen Armen auf der Straße vor Bundesbeamten in Minneapolis. Foto: Alex Kormann/Star Tribune/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++
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24.01.2026, USA, Minneapolis: Ein Demonstrant sitzt mit erhobenen Armen auf der Straße vor Bundesbeamten in Minneapolis. Foto: Alex Kormann/Star Tribune/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++
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Nach Minneapolis-Protesten: ICE-Kurswechsel bei Trump?

Nach Minneapolis-Protesten: ICE-Kurswechsel bei Trump?

ICE-Chef Bovino ist mit seinen martialischen Auftritten zum Gesicht von US-Präsident Trumps harter Migrationspolitik avanciert. Nun soll er auf Geheiß von Trump Minneapolis verlassen. Deutet sich ein Kurswechsel in Trumps Migrationspolitik an?

Über dieses Thema berichtet: BR24 TV am .

Im Streit um die von tödlichen Zwischenfällen überschatteten Einsätze von Bundesbehörden in Minnesota scheint die Regierung von Präsident Donald Trump nun einzulenken. Nach Medieninformationen soll der umstrittene Kommandeur der für die Grenzsicherung zuständigen Border Patrol, Gregory Bovino, die Großstadt Minneapolis gemeinsam mit einigen Bundesbeamten noch am Dienstag verlassen.

Zeichnet sich damit ein Kurswechsel in der Politik von US-Präsident Trump ab? Oder ist es nicht mehr als ein bisschen Symbolpolitik? Darüber spricht BR24 um 16:00 Uhr mit dem langjährigen Washington-Korrespondenten Ralf Borchard. Zudem wird ARD-Korrespondentin Gudrun Engel die aktuellen Entwicklungen in den USA schildern. Den Livestream finden Sie oben eingebettet über diesem Artikel.

Zeichen auf Deeskalation: Trump telefoniert mit Gouverneur Walz

Am Montag hatte Trump mit Minnesotas Gouverneur Tim Walz telefoniert. "Wir schienen tatsächlich auf einer ähnlichen Wellenlänge zu sein", schrieb Trump im Anschluss in einem Post. Walz erklärte, das Gespräch mit Trump sei "produktiv" gewesen.

Noch tags zuvor hatte Trump den Demokraten in Minnesota vorgeworfen, das "Chaos" verursacht zu haben, in dessen Folge zwei amerikanische Bürger getötet worden seien. Anfang Januar wurde die 37 Jahre alte Renée Nicole Good in Minneapolis in ihrem Wagen von einem ICE-Beamten erschossen. Am Samstag kam dort der gleichaltrige Krankenpfleger Alex Pretti durch Schüsse eines Beamten der Border Patrol ums Leben, als Einwohner gegen das harte Vorgehen der Bundesbehörden ICE und CBP gegen Migranten protestierten.

Mit Informationen von dpa

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