Papst Leo XIV. wird spricht in Mikrofone von Journalistinnen und Journalisten.
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Papst Leo XIV. spricht sich gegen "Remigration" aus.
Bildrechte: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Gregorio Borgia
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Papst Leo XIV. spricht sich gegen "Remigration" aus.

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Papst gegen "Remigration": "Keine christliche Antwort"

Papst gegen "Remigration": "Keine christliche Antwort"

Die Forderung nach Massenausweisung von Menschen mit Migrationsgeschichte ist ein Kernthema von rechtspopulistischen Parteien wie der AfD. Papst Leo XIV. widerspricht deutlich.

Über dieses Thema berichtet: Bayern-2-Nachrichten am .

Papst Leo XIV. hat sich gegen eine sogenannte "Remigration" von Zuwanderern ausgesprochen. Dies sei "keine christliche Antwort", sagte er am Dienstagabend vor Journalisten in Castel Gandolfo, wo die Sommerresidenz des Papstes liegt. "Zu sagen, diesen Migranten schicken wir wieder nach Hause, ist so, als ob wir das Problem einfach vom Hals haben wollen", so der Papst.

Viele rechtspopulistische Parteien Europas, auch die AfD, sprechen sich für "Remigration" aus. 2025 hatte der AfD-Bundesparteitag den umstrittenen Begriff offiziell ins Wahlprogramm aufgenommen.

Das bedeutet "Remigration"

In der Migrationsforschung beschreibt "Remigration" die freiwillige Rückwanderung von Migrantinnen und Migranten in ihre Herkunftsländer. Rechtspopulistische und rechtsextreme Gruppen und Parteien haben das Wort umgedeutet: Sie meinen damit eine massenhafte Abschiebung von Menschen mit Migrationsgeschichte.

In dieser Bedeutung verletzt "Remigration" mehrere Grundrechte. Beispielsweise schreibt der Gleichbehandlungsgrundsatz im Grundgesetz vor, dass in Deutschland niemand wegen seiner Abstammung benachteiligt werden darf. Deutschen Staatsbürgern darf außerdem die Staatsangehörigkeit und die damit verbundenen Rechte wie Freizügigkeit nicht pauschal entzogen werden. Außerdem muss jede Abschiebung nach der Europäischen Menschenrechtskonvention rechtsstaatlichen Einzelfallprüfungen standhalten. Kollektivausweisungen hingegen verstoßen gegen solche völkerrechtlichen Verträge.

Mit Informationen von KNA

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