Neuste Nachrichten zum Thema: Migration

Migration: Millionen Menschen weltweit sind auf der Flucht vor Krieg, Armut und politischer Verfolgung. Viele Flüchtlinge treibt auch die Hoffnung auf ein besseres Leben – auch in Bayern. Die Integration stellt die Gesellschaft hierzulande vor große Herausforderungen. Alle News im Überblick.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ist verantwortlich für die Durchführung von Asylverfahren und den Flüchtlingsschutz.

Deutlich mehr freiwillige Ausreisen als Abschiebungen

Viele ausreisepflichtige Ausländer verlassen Deutschland freiwillig. Im ersten Halbjahr waren es knapp 18.000. Damit gibt es mehr freiwillige Ausreisen als Abschiebungen. Wie viele Ausreisepflichtige die Finanzhilfe vom Bund in Anspruch nehmen.

03.08.26: Jugendliche, die in einem Industriegebiet in Ceuta untergebracht worden sind.

Ceuta: Warum Kinder zur Verhandlungsmasse werden

72.000 Migranten sind in Spaniens Nordafrika-Exklave Ceuta angekommen, darunter auch Kinder. Madrid muss minderjährige Migranten aufnehmen – doch die Verteilung verzögert sich. Warum die Kinder zum Streitpunkt werden und wie es für sie weitergeht.

Gescheiterte Einwanderung in die EU über Ceuta: Rückkehrer nach Marokko

"Festung Europa" – Wie kann die EU ihre Außengrenzen schützen?

Die Aufregung um den Ansturm Zehntausender auf die spanische Exklave Ceuta hat sich zwar gelegt. Doch Fragen bleiben: Ist die EU auf neue Migrationskrisen vorbereitet? Müssen die EU-Außengrenzen weiter verstärkt werden?

Archivbild: Eine Polizistin der Bayerischen Grenzpolizei an der deutsch-tschechischen Grenze

ARD-DeutschlandTrend: Klare Mehrheit für längere Grenzkontrollen

Eine Mehrheit der Wahlberechtigten befürwortet Kontrollen an Deutschlands Grenzen: Laut ARD-DeutschlandTrend sind 71 Prozent für eine weitere Verlängerung. Pläne für Abschiebezentren außerhalb der EU gehen für jeden Zweiten in die richtige Richtung.

01.08.2026, Marokko, Fnideq: Marokkanische Sicherheitskräfte stehen neben einem durchbrochenen Stacheldrahtzaun Wache, während Menschen, die versucht hatten, nach Ceuta, Spanien, zu gelangen, in die nordmarokkanische Stadt Fnideq zurückkehren. Foto: STR/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ceuta: Warum die Krise den Schengen-Raum auf die Probe stellt

Die Ereignisse in der spanischen Exklave haben eine Debatte über Europas Außengrenzen angefacht. Warum Ceuta ein Sonderfall ist, welche Regeln im Schengen-Raum gelten und weshalb die Krise kein echter Test für das neue Asylsystem war.

(Archivbild): Migranten in Spanien - Ceuta

Ceuta-Krise: Union pocht auf Grenzkontrollen

Nach der Migrationskrise in der spanischen Exklave Ceuta fordert die Union eine Fortsetzung und notfalls Ausweitung der deutschen Grenzkontrollen. Zugleich verschärft sich der Streit in der EU. Die Innenminister beraten am Dienstag über die Lage.

Migranten, die in Ceuta geblieben waren, kehren über den Grenzübergang Tarajal nach Marokko zurück.

Ceuta-Krise: Sondersitzung der EU-Innenminister am Dienstag

Nach dem Ansturm Zehntausender Migranten auf die spanische Exklave Ceuta herrscht Unruhe in der Europäischen Union. Nun sollen am Dienstag EU-Innenminister in einer Dringlichkeitssitzung die Lage erörtern.

31.07.2026, Marokko, Fnideq: Menschen laufen am Strand entlang, nachdem sie versucht hatten, von der marokkanischen Stadt Fnideq im Norden in die spanische Exklave Ceuta zu gelangen.

Nahezu alle Migranten sind von Ceuta nach Marokko zurückgekehrt

Fast alle Menschen, die teils schwimmend nach Ceuta gekommen waren, haben die spanische Exklave wieder verlassen. Doch die Folgen der Krise sorgen weiter für Spannungen in der EU.

Migranten überwinden die Grenze.

Ansturm auf Ceuta: 60.000 Migranten in spanische Exklave gelangt

Rund 60.000 Migranten sind nach Angaben Spaniens nach Ceuta gelangt. Teilweise kamen sie schwimmend, teilweise über den Landweg – mindestens 57 Menschen starben. Die meisten sind nach Angaben der Regierung inzwischen nach Marokko zurückgekehrt.

31.07.2026, Spanien, Ceuta: Spanische Armeesoldaten blockieren den Zugang zum Strand für Menschen, die von Marokko in die spanische Exklave Ceuta kommen.

Dramatische Lage in Ceuta – Wie sind die Hintergründe?

Laut Behörden sind in wenigen Tagen 60.000 Migranten von Marokko aus in die spanische Exklave Ceuta gekommen. Regionalpräsident Vivas spricht von einem "absoluten humanitären und sozialen Notstand". Wie sind die Hintergründe? Eine Analyse.

Zwei Frauen bereiten Sushi zu

Warum junge Migranten schwerer von Ausbildung zu überzeugen sind

Tausende Ausbildungsstellen sind noch unbesetzt – doch gerade Jugendliche mit Migrationshintergrund sind oft nur schwer von einer Ausbildung zu überzeugen. Denn ihnen ist das deutsche Duale System oft unbekannt und sie wollen gleich Geld verdienen.

(Symbolbild) Mitarbeiter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) demonstrieren das Scannen eines Fingerabdrucks im Ankerzentrum für Flüchtlinge.

Bundesregierung will KI in Asylverfahren nutzen – Pro Asyl warnt

Künstliche Intelligenz soll in Deutschland Asyl- und Visaverfahren beschleunigen. Das geht aus einem Gesetzentwurf des Bundeskabinetts hervor. Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl findet das Vorhaben "höchst gefährlich".

Gebäude für das geplante Abschiebezentrum am Münchner Flughafen

Grünes Licht für Abschiebeterminal am Flughafen München

Der Bund plant ein eigenes Abschiebeterminal am Flughafen München. Nun wurde eine entscheidende Hürde genommen: Der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft hat zugestimmt – trotz des Widerstands von Oberbürgermeister Krause und Hilfsorganisationen.

Szene aus "23 000 Leben"

"23 000 Leben": Seenotrettung als Kinofilm

Täglich sterben Menschen auf der Flucht über das Mittelmeer. Eine Gruppe Jugendlicher wollte das 2015 ändern, kaufte ein altes Schiff und rettete ohne Vorerfahrung tausende Menschen. Ihre Geschichte wurde nun von Markus Goller verfilmt.

Rald Stadler (AfD) spricht im Bayerischen Landtag

Amtsgericht verurteilt AfD-Politiker Stadler zu Geldstrafe

Drei Beiträge in sozialen Netzwerken kommen den Landtagsabgeordneten Ralf Stadler (AfD) wohl teuer zu stehen. Das Amtsgericht Passau verurteilte ihn unter anderem wegen Volksverhetzung zu einer hohen Geldstrafe. Er will das Urteil anfechten.

Fake-Videos über angebliche Ausländer-Skandale verbreiten sich auf TikTok. Hier sind Screenshots zu sehen.

"Schock"-Videos: KI-Fakes über Flüchtlinge kursieren auf TikTok

Ein Kanal auf TikTok gibt sich journalistisch – verbreitet aber Fake-Videos über angebliche Ausländer-Skandale. Doch die Videos von Diebstählen, Randalen oder Angriffen sind KI-generiert, die Vorfälle erfunden. Ein #Faktenfuchs.

Papst Leo XIV. wird spricht in Mikrofone von Journalistinnen und Journalisten.

Papst gegen "Remigration": "Keine christliche Antwort"

Die Forderung nach Massenausweisung von Menschen mit Migrationsgeschichte ist ein Kernthema von rechtspopulistischen Parteien wie der AfD. Papst Leo XIV. widerspricht deutlich.

Migranten in der provisorischen Unterkunft im Dorf Agia in der Nähe der Stadt Chania auf der griechischen Insel Kreta (Archivbild vom 19.08.2025).

Schnellere Verfahren und Abschiebungen: EU-Asylreform in Kraft

Nach langem Ringen gelten in der EU seit Mitternacht deutlich schärfere Regeln im Umgang mit Geflüchteten. Möglich sind nun schnellere Asylverfahren und konsequentere Abschiebungen. Das in Deutschland zuständige BAMF rechnet aber mit "Ruckeleien".

Von der Möglichkeit der doppelten Staatsbürgerschaft haben die meisten Menschen Gebrauch gemacht, die im vergangenen Jahr eingebürgert wurden.

Über 80 Prozent der deutschen Neubürger wählen Doppelpass

Die meisten Menschen, die 2025 die deutsche Staatsangehörigkeit erhielten, behielten auch ihren bisherigen Pass. Das geht aus einer Umfrage hervor. Möglich ist der Doppelpass durch die Reform des Staatsangehörigkeitsrechts von 2024.

Menschen stehen nach ihrer Ankunft am Flughafen Memmingen in einer Schlange vor der Passkontrolle.

Zuwanderung nach Deutschland hat 2025 deutlich abgenommen

Im vergangenen Jahr sind deutlich weniger Menschen nach Deutschland gezogen als noch 2024. Die sogenannte Nettozuwanderung lag bei 235.000 Menschen. Auffällig ist vor allem ein Rückgang der Immigranten aus Syrien, Afghanistan oder der Ukraine.

Ein Stacheldraht ist am Flughafengelände in München (Bayern) zu sehen, während im Hintergrund ein Flugzeug startet.

Abschiebung trotz Job: Konsequent oder "widersprüchlich"?

Sie hatte einen Job, war integriert und wurde trotzdem abgeschoben: Der Fall einer Passauer Küchen-Mitarbeiterin schlägt hohe Wellen. Dabei hatte Ministerpräsident Söder die Losung ausgeben: "Wer arbeitet, der bleibt hier." Wie passt das zusammen?

Friedrich Merz mit nachdenklichem Gesicht am 19. Mai 2026 in Berlin.

Meinungsforscher: Darum sind Deutsche mit Regierung unzufrieden

So schlecht stand eine Bundesregierung nach dem ersten Amtsjahr laut ARD-DeutschlandTrend noch nie da. Was sind die Ursachen dafür? Und was erwarten die Menschen jetzt von der Politik?

Archivbild: Seenotrettungsschiff Sea-Watch 5

Rettungsschiff Sea-Watch 5 offenbar unter Beschuss geraten

Die Rettungsorganisation Sea-Watch wirft der libyschen Küstenwache vor, eines ihrer Schiffe mit scharfer Munition beschossen zu haben. Die "Sea-Watch 5" habe 90 in Seenot geratene Migranten an Bord. Libysche Behörden drohen, das Schiff zu entern.

Bundesinnenminister Dobrindt am 29.04.2026 in Berlin

Dobrindt will Kontrollen an deutschen Grenzen fortsetzen

Trotz gesunkener Migrationszahlen will Bundesinnenminister Dobrindt (CSU) die Kontrollen an Deutschlands Grenzen fortsetzen. Mittelfristig setzt die Bundesregierung dem Minister zufolge aber auf ein funktionierendes europäisches Migrationssystem.

Eine Erzieherin mit malenden Kindern in der Kita. Zugewanderte Erzieher und Pädagoginnen können gegen den Fachkräftemangel in Kitas helfen.

Personalmangel in Kitas: Wie Zugewanderte helfen

Deutschlands Kitas suchen Fachkräfte – doch ein Teil der Lösung ist längst da. Viele zugewanderte Menschen sind schon Erzieherinnen, Lehrer oder Pädagoginnen. Zwei Projekte zeigen, wie für sie der Einstieg ins deutsche Bildungssystem gelingen kann.