Neuste Nachrichten zum Thema: Migration

Migration: Millionen Menschen weltweit sind auf der Flucht vor Krieg, Armut und politischer Verfolgung. Viele Flüchtlinge treibt auch die Hoffnung auf ein besseres Leben – auch in Bayern. Die Integration stellt die Gesellschaft hierzulande vor große Herausforderungen. Alle News im Überblick.

Der Deutsch-Syrer Wadah Aldabel sitzt mit dem zwei Irakern Imad und Mousa an einem Tisch.

Geflüchtete als Integrationshelfer: Unterstützung auf Augenhöhe

Wadah Aldabel konnte nach seiner Flucht aus Syrien kein Wort Deutsch und brauchte Hilfe. Heute übersetzt er selbst ehrenamtlich für andere Geflüchtete. Wegen eines besonderen Gastes bei einer Preisverleihung in Augsburg flossen bei ihm die Tränen.

Computer Tastatur mit Eisenschloss - Symbolbild für Datenschutzpanne beim KVR

Münchner KVR räumt Datenschutzpanne ein

Das Münchner Kreisverwaltungsreferat hat eine Datenschutzpanne bei der Veröffentlichung der Kandidatenlisten zur Wahl des Migrationsbeirats eingeräumt. Es wurden private Adressdaten veröffentlicht.

Asylberatung für einen Flüchtling aus Liberia.

Unabhängige Asylberatung: Kürzung um fast 80 Prozent

Das Innenministerium plant, die Finanzierung unabhängiger Beratungsstellen bundesweit zu kürzen. Dann hätten nur noch besonders schutzbedürftige Asylsuchende Recht auf Beratung. Verbände warnen: Wer schutzbedürftig ist, zeige sich erst im Gespräch.

In Deutschland entscheidet das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge über Asylanträge.

Asylanträge in Europa um fast ein Viertel gesunken

Die Zahl der Asylanträge in Europa ist in den ersten neun Monaten 2026 um 24,3 Prozent gesunken. Deutschland liegt unter den Zielländern auf Platz drei. Auch hierzulande setzt sich der langfristige Abwärtstrend fort.

Mamadou am Steuer eines Busses.

Erfolgreiches Projekt: Spanische Busfahrer für Oberfranken

In ganz Deutschland fehlen Busfahrer – auch in Oberfranken. Die Arbeitsagentur Bamberg-Coburg hat vor zwei Jahren 20 Spanier angeworben, die hier zu Berufskraftfahrern ausgebildet wurden. Das Projekt ist so erfolgreich, dass es nun wiederholt wird.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sitzt beim "Munich Migration Meeting" im Bayerischen Hof mit seinen europäischen Amtskollegen am Tagungstisch.

Munich Migration Meeting: Schulterschluss und Biergenuss

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt empfing am Samstag im Münchner Hotel "Bayerischer Hof" die Innenminister von 17 weiteren europäischen Ländern, um über Migrationspolitik zu sprechen. Worum es beim "2. Munich Migration Meeting" ging.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hält eine Rede.

EU-Grenzschutz: Dobrindt will Frontex deutlich stärken

Die EU-Grenzschutzagentur Frontex soll nach dem Willen von Innenminister Alexander Dobrindt eine größere Rolle bei Rückführungen spielen – auch in Transitstaaten außerhalb der EU. Zudem fordert er einen Krisenmechanismus.

21.09.2026, Bayern, Bad Staffelstein: Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) spricht bei einer Pressekonferenz anlässlich der CSU-Herbstklausur in Kloster Banz. Die Klausur findet vom 21. bis 23. September 2026 statt und steht unter dem Motto „Zukunft? Machen wir! – Mutig. Menschlich. Modern.“. (zu dpa: «Dobrindt: Reformen rasch umsetzen - auch Sozialreformen») Foto: Pia Bayer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Worum geht es beim "Munich Migration Meeting"?

Zahlreiche europäische Innenminister treffen sich heute in München. Thema: Migrationspolitik. Was wird besprochen, was sind die Ziele, wo könnte es Streit geben – und wie hat sich die europäische Migrationspolitik im vergangenen Jahr verändert?

Schauspieler Tareq Nassery und Kida Khodr Ramadan vor einer Fotowand bei der Premiere der HBO-Max-Serie "4 Blocks Zero" in Berlin.

"4 Blocks Zero": Hauptdarsteller Tareq Nassery im Porträt

"4 Blocks Zero" erzählt die Vorgeschichte der Kultserie über einen kriminellen Clan in Berlin. Hauptdarsteller Tareq Nassery kommt aus dem Münchner Hasenbergl. Für ihn erfüllt sich mit der Rolle ein Jugendtraum.

Die Flagge der CDU-Bundesgeschäftsstelle (Konrad-Adenauer-Haus) ist hinter einem AfD-Wahlplakat zur Berliner Abgeordnetenhauswahl zu sehen.

Analyse: Hat die CDU die AfD groß gemacht?

Ein zehn Jahre altes Zitat von Robin Alexander geistert durchs Netz: "Die AfD als Chance für die Union". Politikwissenschaftler widersprechen dieser einfachen Erklärung. Die Antwort sei komplizierter, als es das virale Video nahelegt. Eine Analyse.

BAMF in Nürnberg, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Symbolbild.

Weniger Empfänger von Asylbewerberleistungen im Jahr 2025

Die Zahl der Leistungsempfänger unter den Asylbewerbern ist im vergangenen Jahr um 15 Prozent gesunken. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, erhielten Ende 2025 rund 390.000 Asylbewerber staatliche Unterstützung – die meisten davon aus Syrien.

"Unser konsequenter Kurs in der Migrationspolitik wirkt," sagt Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU).

Trotz immer mehr Klagen: Bayern erhöht Tempo bei Asylverfahren

Fast zwei Jahre haben Asylgerichtsverfahren einmal gedauert, inzwischen geht es deutlich schneller. Bayerns Innenminister begrüßt, dass inzwischen mehr Geflüchtete Bayern verlassen als neue ankommen. Die AfD hält die Bilanz für geschönt.

Protestierende Migranten am 17.8.2026 in Ceuta

Spanien: Schwere Vorwürfe wegen Ceuta an Russland und Israel

Spaniens Regierungschef Sánchez wirft sozialen Netzwerken mit Verbindungen zu Russland und Israel vor, Falschmeldungen verbreitet zu haben – die letztlich zum Massenandrang auf Ceuta führten. Marokkanische Behörden seien nicht beteiligt gewesen.

Friedrich Merz im Sommerinterview auf einem roten Sessel (links) mit Markus Preiß (rechts).

Merz' Aussagen beim ARD-Sommerinterview im Faktencheck

Der Bundeskanzler und CDU-Vorsitzende Merz war im ARD-Sommerinterview zu Gast. Viele seiner Aussagen hielten einer Überprüfung stand. Bei den Themen Migration, Klimaschutz und Ölpreis waren seine Aussagen ungenau.

AfD-Vorsitzender Tino Chrupalla (links) im Sommerinterview mit Markus Preiß (rechts), Chefredakteur des ARD-Hauptstadtstudios.

Chrupallas Aussagen beim ARD-Sommerinterview im Faktencheck

Der AfD-Vorsitzende Chrupalla war im ARD-Sommerinterview zu Gast. Viele Aussagen stimmen. Doch beim Thema Klimawandel traf er Falschaussagen, auch mit einigen Aussagen zur Migration lag er daneben.

Archivbild Flüchtlinge auf dem Mittelmeer

Italien und Deutschland streiten über Bootsflüchtlinge

Rom verschärft im Streit mit Berlin den Ton: Trotz der neuen EU-Regeln will Italien keine Migranten zurücknehmen, die nach der Ankunft an Italiens Küsten bis nach Deutschland gelangt sind. Wie geht es jetzt weiter?

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ist verantwortlich für die Durchführung von Asylverfahren und den Flüchtlingsschutz.

Deutlich mehr freiwillige Ausreisen als Abschiebungen

Viele ausreisepflichtige Ausländer verlassen Deutschland freiwillig. Im ersten Halbjahr waren es knapp 18.000. Damit gibt es mehr freiwillige Ausreisen als Abschiebungen. Wie viele Ausreisepflichtige die Finanzhilfe vom Bund in Anspruch nehmen.

03.08.26: Jugendliche, die in einem Industriegebiet in Ceuta untergebracht worden sind.

Ceuta: Warum Kinder zur Verhandlungsmasse werden

72.000 Migranten sind in Spaniens Nordafrika-Exklave Ceuta angekommen, darunter auch Kinder. Madrid muss minderjährige Migranten aufnehmen – doch die Verteilung verzögert sich. Warum die Kinder zum Streitpunkt werden und wie es für sie weitergeht.

Gescheiterte Einwanderung in die EU über Ceuta: Rückkehrer nach Marokko

"Festung Europa" – Wie kann die EU ihre Außengrenzen schützen?

Die Aufregung um den Ansturm Zehntausender auf die spanische Exklave Ceuta hat sich zwar gelegt. Doch Fragen bleiben: Ist die EU auf neue Migrationskrisen vorbereitet? Müssen die EU-Außengrenzen weiter verstärkt werden?

Archivbild: Eine Polizistin der Bayerischen Grenzpolizei an der deutsch-tschechischen Grenze

ARD-DeutschlandTrend: Klare Mehrheit für längere Grenzkontrollen

Eine Mehrheit der Wahlberechtigten befürwortet Kontrollen an Deutschlands Grenzen: Laut ARD-DeutschlandTrend sind 71 Prozent für eine weitere Verlängerung. Pläne für Abschiebezentren außerhalb der EU gehen für jeden Zweiten in die richtige Richtung.

01.08.2026, Marokko, Fnideq: Marokkanische Sicherheitskräfte stehen neben einem durchbrochenen Stacheldrahtzaun Wache, während Menschen, die versucht hatten, nach Ceuta, Spanien, zu gelangen, in die nordmarokkanische Stadt Fnideq zurückkehren. Foto: STR/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ceuta: Warum die Krise den Schengen-Raum auf die Probe stellt

Die Ereignisse in der spanischen Exklave haben eine Debatte über Europas Außengrenzen angefacht. Warum Ceuta ein Sonderfall ist, welche Regeln im Schengen-Raum gelten und weshalb die Krise kein echter Test für das neue Asylsystem war.

(Archivbild): Migranten in Spanien - Ceuta

Ceuta-Krise: Union pocht auf Grenzkontrollen

Nach der Migrationskrise in der spanischen Exklave Ceuta fordert die Union eine Fortsetzung und notfalls Ausweitung der deutschen Grenzkontrollen. Zugleich verschärft sich der Streit in der EU. Die Innenminister beraten am Dienstag über die Lage.

Migranten, die in Ceuta geblieben waren, kehren über den Grenzübergang Tarajal nach Marokko zurück.

Ceuta-Krise: Sondersitzung der EU-Innenminister am Dienstag

Nach dem Ansturm Zehntausender Migranten auf die spanische Exklave Ceuta herrscht Unruhe in der Europäischen Union. Nun sollen am Dienstag EU-Innenminister in einer Dringlichkeitssitzung die Lage erörtern.

31.07.2026, Marokko, Fnideq: Menschen laufen am Strand entlang, nachdem sie versucht hatten, von der marokkanischen Stadt Fnideq im Norden in die spanische Exklave Ceuta zu gelangen.

Nahezu alle Migranten sind von Ceuta nach Marokko zurückgekehrt

Fast alle Menschen, die teils schwimmend nach Ceuta gekommen waren, haben die spanische Exklave wieder verlassen. Doch die Folgen der Krise sorgen weiter für Spannungen in der EU.

Migranten überwinden die Grenze.

Ansturm auf Ceuta: 60.000 Migranten in spanische Exklave gelangt

Rund 60.000 Migranten sind nach Angaben Spaniens nach Ceuta gelangt. Teilweise kamen sie schwimmend, teilweise über den Landweg – mindestens 57 Menschen starben. Die meisten sind nach Angaben der Regierung inzwischen nach Marokko zurückgekehrt.