Papst Leo XIV. feiert drei Tage nach seiner Lungenkrebsoperation eine Heilige Messe in der Gemelli-Klinik in Rom.
Papst Leo XIV. feiert drei Tage nach seiner Lungenkrebsoperation eine Heilige Messe in der Gemelli-Klinik in Rom.
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Drei Tage nach seiner Lungenkrebsoperation hat Papst Leo XIV. im Gemelli-Krankenhaus in Rom eine Messe gefeiert.
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Drei Tage nach seiner Lungenkrebsoperation hat Papst Leo XIV. im Gemelli-Krankenhaus in Rom eine Messe gefeiert.

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Papst Leo XIV.: Erste Bilder nach Krebs-Operation

Papst Leo XIV.: Erste Bilder nach Krebs-Operation

Drei Tage nach seiner Lungen-OP hat der Vatikan erstmals Fotos von Papst Leo XIV. veröffentlicht. Darauf feiert der Pontifex eine Messe im Gemelli-Krankenhaus. Leo soll zudem mit Russlands Präsident Putin über den Ukraine-Krieg telefoniert haben.

Über dieses Thema berichtet: BAYERN 3-Nachrichten am .

Die Gesundheit von Papst Leo XIV. befindet sich auf dem Weg der Besserung. Diese Botschaft kam am Freitag aus dem Vatikan. Der Heilige Stuhl hat dazu Fotos veröffentlicht, die den Pontifex beim Feiern einer katholischen Messe im Gemelli-Krankenhaus in Rom zeigen. Es sind die ersten Aufnahmen seit der Lungenkrebsoperation von Leo am Dienstag in der Klinik.

Leo feiert Heilige Messe in Klinik

Auf den beiden Bildern ist das Oberhaupt der Katholiken in einem grünen Messgewand und mit weißem Scheitelkäppchen an einem Altar in einer eigens für ihn eingerichteten Kapelle im zehnten Stock des Krankenhauses zu sehen. Neben ihm steht sein persönlicher Sekretär, der peruanische Priester Edgard Rimaycuna. Der Papst wirkt auf den Fotos entspannt.

An dem Gottesdienst nahmen nach Angaben des Vatikans Ärzte, Pflegekräfte und andere Klinikbeschäftigte außerhalb ihrer Dienstzeit sowie Sicherheitskräfte teil. Vatikansprecher Matteo Bruni sagte, der Leo habe in seiner Predigt dem Krankenhauspersonal für seinen täglichen Einsatz für die Kranken in ihrer Gebrechlichkeit gedankt und ganz besonders dafür, wie es sich um ihn gekümmert habe. Die Kommunion habe der Papst selbst ausgeteilt.

Papst kann tägliche Aktivitäten wieder ausführen – und telefoniert gleich mit Putin

Die Genesung des 71-Jährigen dauert den Angaben nach an – wohl aber ohne Komplikationen. "Heute Morgen unterzog sich der Heilige Vater Bluttests und einer Röntgenaufnahme des Brustkorbs, die eine anhaltende Verbesserung seines allgemeinen Gesundheitszustandes zeigten", teilte der Vatikan mit. Die Atemtherapie werde fortgesetzt. Leo könne seine "normalen täglichen Aktivitäten jetzt komplett selbständig" ausführen.

Dazu zählen für den 71-Jährigen offensichtlich auch seine diplomatischen Bemühungen um Frieden in der Ukraine. Nach Angaben des Vatikans hat Leo am Freitag mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefoniert. In dem Gespräch habe der Papst einen Waffenstillstand für die ukrainische Stadt Oleshky in der Region Cherson gefordert. Zudem soll Leo zudem seine "tiefe Besorgnis" über die humanitäre Lage in der Stadt zum Ausdruck gebracht haben.

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Papst Leo feiert eine Messe

Pontifex will Angelusgebet am Sonntag sprechen

Der Vatikan bestätigte zudem, dass der Papst am Sonntag das traditionelle Angelusgebet sprechen soll. Offen blieb, ob er dies im Krankenhaus oder bereits wieder im Vatikan tun wird. Eine Entlassung aus der Klinik wurde zunächst nicht angekündigt. In der Klinik wurden bereits Kabel für eine mögliche Live-Übertragung verlegt. Die behandelnden Ärzte hatten ursprünglich mit einem Krankenhausaufenthalt von etwa einer Woche gerechnet. Schon Johannes Paul II. und Franziskus hatten das Angelusgebet während Krankenhausaufenthalten vom Gemelli aus gesprochen.

Leo hatte sich am Dienstag einem Eingriff unterziehen müssen, nachdem Ärzte bei ihm einen Knoten in der Lunge festgestellt hatten. Bei der Operation stellte sich dann heraus, dass es sich dabei um ein Adenokarzinom handelte, die häufigste Form von Lungenkrebs. Um eine vollständige Entfernung eines Adenokarzinoms der Lunge sicherzustellen, war Leo während des 90-minütigen Eingriffs deshalb der Unterlappen des rechten Lungenflügels entfernt worden.

Weitere Testergebnisse stehen noch aus

Die Ärzte warten noch auf Testergebnisse, die Aufschluss über die genaue Beschaffenheit des Tumors geben sollen. Zudem soll geklärt werden, ob sich Metastasen in anderen Körperteilen gebildet haben. Danach soll über die weitere Therapie entschieden werden. Der Krebs sei in einem frühen Stadium erkannt worden, hieß es aus Vatikankreisen.

Bis zum 20. Oktober hat Leo alle Audienzen abgesagt. Ob seine für November geplanten Reisen in mehrere südamerikanische Länder stattfinden können, ist bislang unklar. Das anspruchsvolle Programm umfasst gut 31.000 Kilometer Reisen mit Flugzeug und Hubschrauber mit großen Höhenunterschieden in den Anden. Die Höhenluft kann Menschen mit Lungenproblemen Schwierigkeiten bereiten.

Mit Informationen von AFP, dpa und kna

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