Symbolbild: Abgestellte Lufthansa Jets
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Die Pilotinnen und Piloten der deutschen Lufthansa-Gruppe sind am kommenden Montag und Dienstag zu Streiks aufgerufen.
Bildrechte: picture alliance / SvenSimon | Frank Hoermann / SVEN SIMON
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Die Pilotinnen und Piloten der deutschen Lufthansa-Gruppe sind am kommenden Montag und Dienstag zu Streiks aufgerufen.

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Piloten der Lufthansa streiken am Montag und Dienstag

Piloten der Lufthansa streiken am Montag und Dienstag

Die Pilotinnen und Piloten der deutschen Lufthansa-Gruppe sind am kommenden Montag und Dienstag zu Streiks aufgerufen. Das teilte die Vereinigung Cockpit mit. Erst am Freitag waren wegen eines Streiks der Flugbegleiter hunderte Flüge ausgefallen.

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Die Pilotinnen und Piloten der deutschen Lufthansa-Gruppe sind für Montag und Dienstag zu Streiks aufgerufen. Wie die Vereinigung Cockpit (VC) am Samstag mitteilte, soll der Ausstand bei der Deutschen Lufthansa AG, Lufthansa Cargo AG und Lufthansa Cityline GmbH von Montag, 00.01 Uhr, bis Dienstag, 23.59 Uhr andauern.

Für die Eurowings GmbH gilt hingegen ein abweichender Zeitraum: Hier sind alle Flüge betroffen, die am Montag zwischen 00.01 Uhr und 23.59 Uhr von deutschen Flughäfen starten.

Warum gestreikt wird

"Die Vereinigung Cockpit sieht sich zu diesem Schritt gezwungen, nachdem die Arbeitgeberseite in mehreren Tarifkonflikten keinen erkennbaren Willen zu einer Lösung zeigt", sagte VC-Präsident Andreas Pinheiro. "Trotz eines bewussten Verzichts auf Streikmaßnahmen über die Osterfeiertage blieben ernstzunehmende Angebote aus. In dieser Zeit gab es weder eine Reaktion noch erkennbare Gesprächsbereitschaft seitens der Arbeitgeber."

Die Lufthansa kritisierte das scharf und sprach von einer "völlig neuen Stufe der Eskalation". Nach VC-Angaben liegt weder bei Lufthansa und Lufthansa Cargo ein Angebot zur betrieblichen Altersversorgung vor, noch gebe es bei Lufthansa Cityline ein tragfähiges Angebot für einen neuen Vergütungstarifvertrag. Die Kernforderung der Gewerkschaft "nach Verdopplung einer ohnehin schon überdurchschnittlichen und exzellenten betrieblichen Altersvorsorge ist absurd und unerfüllbar", erklärte Lufthansa.

Das Angebot von Eurowings kritisierte die Gewerkschaft als inakzeptabel. Es bewege sich "auf einem derart niedrigen Niveau, dass es diesen Namen kaum verdient".

Vereinigung Cockpit weiterhin gesprächsbereit

VC betonte, man sei weiterhin gesprächsbereit. "Die Arbeitgeberseite hat jederzeit die Möglichkeit, den Streik abzuwenden, indem sie verhandlungsfähige Angebote vorlegt", erklärte Pinheiro. "Ein Streik ist immer das letzte Mittel, um Bewegung in gescheiterte Verhandlungen zu bringen. Wir hätten sehr gerne darauf verzichtet – insbesondere vor dem Hintergrund der Belastungen für unsere Passagiere sowie für die Kolleginnen und Kollegen am Boden. Die Verantwortung hierfür liegt jedoch bei der Arbeitgeberseite", so Pinheiro.

Protest der Flugbegleiter am Freitag

Am Freitag hatten die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter der Lufthansa gestreikt, wodurch am Flughafen München rund 400 von 500 Flügen ausfielen. Etwa 100 Beschäftigte protestierten und forderten mehr Einsatz für die Belegschaft. Die Gewerkschaft UFO warnte vor 800 gefährdeten Jobs bei City Line und verlangte einen Sozialplan. Lufthansa rief zum Dialog auf, während viele Passagiere Probleme bei ihrer Weiterreise hatten.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation im Nahen Osten sind Flüge von Lufthansa und Lufthansa Cityline aus Deutschland zu folgenden Destinationen vom Streik nach Konzernangaben ausgenommen: Aserbaidschan, Ägypten, Bahrain, Irak, Israel, Jemen, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Oman, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate. Bei Eurowings werden alle Flüge bestreikt, die im Streikfenster von deutschen Flughäfen starten.

Mit Informationen von dpa und AFP.

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