Francis Buchholz auf der Bühne.
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Ex-Scorpions-Bassist Francis Buchholz gestorben

Ex-Scorpions-Bassist Francis Buchholz gestorben

Der frühere Bassist der Scorpions, Francis Buchholz, ist im Alter von 71 Jahren gestorben. Buchholz hatte den Sound der Hardrock-Band in ihrer erfolgreichsten Zeit bis 1992 mitgeprägt, dann aber folgte eine Trennung im Streit.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio am .

Der ehemalige Bassist der legendären Hardrock-Band Scorpions ist gestorben. "Eine entsprechende Nachricht seiner Tochter hat uns erreicht", sagte Band-Sprecher Peter Lanz. Buchholz starb am Donnerstag an Krebs, wie es in einem Beitrag auf seinem Facebook-Profil heißt, der von seiner Familie unterzeichnet ist.

Buchholz habe die Welt friedlich und umgeben von Liebe verlassen, schrieb seine Frau Hella in dem Facebook-Post. "Unsere Herzen sind gebrochen. Während seines Kampfes gegen den Krebs blieben wir an seiner Seite und stellten uns jeder Herausforderung als Familie – genau so, wie er es uns beigebracht hat".

Während erfolgreichster Zeit Teil der Band

Der 1954 in Hannover geborene Buchholz spielte von 1973 bis 1992 für die Scorpions und prägte am Bass den Sound der Band in den 1970er und 1980er Jahren entscheidend mit, er war auch während der legendären Welttournee von 1984 mit den Scorpions unterwegs.

Auftritte gab es unter anderem im New Yorker Madison Square Garden und in Los Angeles. Klassiker wie "Rock You Like a Hurricane" und "Still Loving You" fielen in diese Zeit, die als die erfolgreichste der Gruppe gilt.

Das letzte Scorpions-Album, an dem Buchholz mitwirkte, war die 1990 veröffentlichte Platte "Crazy World", die zu den kommerziell erfolgreichsten der Band zählt. Auf dem Album befindet sich auch der von Sänger Klaus Meine geschriebene Song "Wind of Change", der zu einer Art Soundtrack zum Ende des Kalten Krieges wurde.

Trennung mit juristischem Nachspiel

Die erfolgreiche Zeit bei den Scorpions endete für Buchholz dann allerdings in einem bitteren Streit und letztlich auch vor Gericht. Die Rockband trennte sich 1992 nach Auseinandersetzungen um die Geschäftsführung der Gruppe von ihrem Bassisten, verschiedene Gerichte - bis hin zum Bundesgerichtshof - befassten sich in der Folge mit dem Fall.

Mit Informationen von dpa.

Hinweis der Redaktion: In einer früheren Version dieses Artikels wurden Informationen der dpa übernommen, die Details zum Rechtsstreit beinhalteten. Die dpa hat diese zurückgezogen, weswegen auch wir sie aus diesem Artikel entfernt haben.

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