Politik und Wirtschaftsexperten ringen um Spritpreis-Regulierung
Berlin: Bei der Frage nach Regulierung der massiv gestiegenen Spritpreise positioniert sich die Wirtschaft unterschiedlich. So warnt etwa ifo-Präsident Fuest vor staatlichen Engriffen. Rabatte oder Steuersenkungen seien volkswirtschaftlich schädlich. Die Wirtschaft funktioniere nicht ohne ein gewisses Maß an Eigenverantwortung, erklärte Fuest. Etwas anders sieht das das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung. Die Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt, Kemfert, forderte zwar im RBB angesichts der hohen Spritpreise Entlastungen für die Menschen. Ein Tankrabatt aber helfe nicht. Vielmehr müsse die Bundesregierung gezielt über ein Klima- und Energiegeld entlasten. Als Beispiel nennt Kemfert etwa das Neun-Euro-Ticket, von dem vor allem Menschen mit geringerem Einkommen während der Ukraine-Krise profitiert hätten. Unterdessen bereitet die EU Optionen vor, um die Energiepreise zu senken. Das kündigte Kommissionspräsidentin von der Leyen in einer Plenarsitzung des Europäischen Parlaments an.
Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 11.03.2026 10:00 Uhr
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