NVIDIA RTX Spark-Chip
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Der neue NVIDIA RTX Spark-Chip.
Bildrechte: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Vernon Yuen
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Der neue NVIDIA RTX Spark-Chip.

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RTX Spark: Nvidias Angriff auf den Laptop

RTX Spark: Nvidias Angriff auf den Laptop

Nvidia bringt neue Chips für Windows-Laptops. Sie sollen KI und Spiele direkt auf dem Gerät beschleunigen. Für Käufer wächst die Auswahl, aber auch die Unsicherheit.

Über dieses Thema berichtet: BR24 am .

Auf der Computermesse in Taiwan standen Laptops, die äußerlich vertraut wirken: flache Gehäuse, helle Bildschirme, große Touchpads. Doch im Inneren soll sich etwas Grundlegendes ändern. Nvidia will mit RTX Spark künftig nicht nur Grafikteile liefern, sondern einen zentralen Baustein für Windows-Rechner.

RTX Spark ist ein neuer Chip für PCs und Laptops. Er verbindet Rechenleistung für Programme, Grafik und KI-Aufgaben in einem Paket. Die Geräte sind für Windows gedacht und sollen ab Herbst erhältlich sein.

KI soll auf dem Gerät laufen

Der wichtigste Unterschied: Viele KI-Aufgaben sollen direkt auf dem Laptop erledigt werden können. Bisher laufen solche Dienste oft in großen Rechenzentren. Mit RTX Spark könnten Programme zum Schreiben, Sortieren, Übersetzen, Bildbearbeiten oder Videoschneiden stärker auf dem eigenen Gerät arbeiten.

Für Nutzer kann das Vorteile bringen: Manche Anwendungen reagieren schneller, weil Daten nicht erst ins Internet geschickt werden müssen. Außerdem könnte ein Laptop auch dann mehr leisten, wenn keine stabile Verbindung besteht. Wie groß dieser Unterschied im Alltag wird, muss sich aber erst in Tests zeigen.

Was sich am PC-Markt ändert

Nvidia greift mit RTX Spark einen Markt an, der lange von Intel und AMD geprägt war. Auch Qualcomm versucht bereits, Windows-Laptops mit einer anderen Chip-Bauweise voranzubringen. RTX Spark könnte diesem Ansatz neuen Schub geben, weil Nvidia bei Grafik und KI viel Erfahrung hat.

Für Verbraucher bedeutet das vor allem mehr Auswahl. Neben klassischen Windows-Laptops kommen Geräte, die stärker auf KI, Kreativarbeit und Spiele ausgelegt sind. Gleichzeitig wird der Kauf komplizierter: Nicht nur Prozessor, Speicher und Bildschirm zählen, sondern auch die Frage, ob die eigene Software auf der neuen Plattform zuverlässig läuft.

Worauf Käufer achten sollten

Wer einen neuen Laptop braucht, sollte nicht nur auf große Versprechen achten. Wichtig ist, ob die Programme laufen, die man täglich nutzt: Bürosoftware, Drucker-Tools, Videokonferenz-Programme, Bildbearbeitung oder Spezialsoftware für Arbeit und Studium.

Auch bei Spielen ist Vorsicht angebracht. Einige Titel nutzen Schutzprogramme gegen Betrug, die auf neuer Hardware Probleme machen können. Nvidia arbeitet laut Quellen an Lösungen. Ob zum Start wirklich alles reibungslos funktioniert, ist aber offen.

Weitere offene Punkte sind Preis, Akkulaufzeit, Lautstärke und Wärmeentwicklung. Viele Geräte klingen nach Oberklasse. Das spricht für hohe Leistung, aber vermutlich auch für höhere Preise. Konkrete Preise sind bei mehreren Modellen noch nicht bekannt.

Diese Laptops sind angekündigt

Zur ersten Welle gehören Modelle mehrerer Hersteller. Genannt werden Asus ProArt P14 und P16, Dell XPS 16, HP OmniBook X 14 und OmniBook Ultra 16, Lenovo Yoga Pro 9n, Microsoft Surface Laptop Ultra sowie MSI Prestige N16 Flip AI+.

Dazu kommen kleinere Standgeräte für den Schreibtisch, etwa Entwicklerboxen oder Mini-PCs. Sie richten sich eher an Menschen, die KI-Anwendungen bauen oder besonders viel Leistung brauchen. Für normale Nutzer werden vor allem die Laptops entscheidend sein.

Was vorerst offen bleibt

RTX Spark könnte Windows-Laptops leistungsfähiger und vielseitiger machen. Besonders spannend ist, ob KI-Funktionen künftig häufiger direkt auf dem Gerät laufen. Für Verbraucher gilt aber: Erst unabhängige Tests zeigen, ob Akkulaufzeit, Kompatibilität, Spieleleistung und Preis zusammenpassen. Bis dahin ist RTX Spark vor allem ein großes Versprechen mit viel Potenzial und einigen Fragezeichen.

🎧 Wie verändert KI unser Leben? Und welche KI-Programme sind in meinem Alltag wirklich wichtig? Antworten auf diese und weitere Fragen diskutieren Gregor Schmalzried, Marie Kilg und Fritz Espenlaub jede Woche in "Der KI-Podcast" – dem Podcast von BR24 und SWR.

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