(Symbolbild) Die Google-Suche auf einem Smartphone
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(Symbolbild) Google lässt jetzt die Nutzer selbst entscheiden, welche Nachrichtenangebote in der Suche weiter oben stehen.
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(Symbolbild) Google lässt jetzt die Nutzer selbst entscheiden, welche Nachrichtenangebote in der Suche weiter oben stehen.

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So zeigt Google Ihnen öfter BR24 (oder andere Seiten) an

So zeigt Google Ihnen öfter BR24 (oder andere Seiten) an

Google lässt jetzt die Nutzer selbst entscheiden, welche Nachrichtenangebote in der Suche weiter oben stehen. Ein paar Klicks genügen, um ein bevorzugtes Medium festzulegen. Am Beispiel von BR24 zeigt sich, wie das funktioniert.

Über dieses Thema berichtet: BR24 am .

Wenn man bei Google nach aktuellen Nachrichten sucht, hat man seit kurzem mehr Optionen – und kann besser über die Ergebnisse entscheiden. Die Suchmaschine hat eine neue Funktion namens "bevorzugte Quellen" eingeführt. Damit lässt sich festlegen, welche Medien bei der Nachrichtensuche stärker gewichtet werden. Wenn ein Angebot als bevorzugte Quelle markiert ist, erscheinen dessen Beiträge dann öfter im Bereich "Schlagzeilen" – immer, wenn sie zum gesuchten Thema passen. Das klappt mit allen Medien, die im Auswahl-Tool von Google auftauchen.

So lässt sich eine bevorzugte Quelle einstellen

Eine Voraussetzung gibt es: ein Google-Konto, in dem man angemeldet ist. Danach ist die Sache schnell erledigt.

Wer die Funktion nutzen möchte, hat zwei Möglichkeiten.

Der schnellste Weg: über den Direktlink

Google bietet für jedes Medium einen direkten Link an. Er folgt immer demselben Muster: google.com/preferences/source?q= gefolgt von der Domain des Mediums. Für BR24 und den Bayerischen Rundfunk lautet er also beispielsweise google.com/preferences/source?q=br.de. Über diesen Link kommt man direkt zu den Quelleneinstellungen, wo der BR als Angebot bereits zur Auswahl steht. Hier reicht es dann, ein Häkchen zu setzen – schon ist die Einstellung aktiv.

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Auswahl von br.de bei "bevorzugten Quellen"

Der zweite Weg: über das Stern-Symbol in den Suchergebnissen

Auch direkt aus der Google-Suche heraus kann man die Funktion nutzen. Nach der Suche nach einem aktuellen Nachrichtenthema erscheint der Block "Schlagzeilen" – daneben ein kleines Stern-Symbol.

Ein Tipp auf den Stern öffnet ein Fenster mit einer Suchmaske. Dort die Adresse des gewünschten Angebots eingeben – für BR24 also br.de –, den Treffer auswählen und das Häkchen setzen. Auf dem gleichen Weg kann man die Auswahl auch wieder ändern oder rückgängig machen.

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Auswahl von br.de bei "bevorzugten Quellen"

Google erlaubt es übrigens nur, ein gesamtes Web-Angebot auszuwählen, also die komplette Domain – einzelne Rubriken oder Unterseiten lassen sich nicht getrennt markieren. Beim Bayerischen Rundfunk ist das die Domain br.de. Dazu gehören die Nachrichten von BR24, genau wie Inhalte aus Radio und Fernsehen.

Was ändert sich danach?

Nach der Auswahl passt sich die Google-Suche den eigenen Vorlieben an: Inhalte der bevorzugten Quellen erscheinen häufiger und weiter oben, vor allem im Nachrichtenbereich. Das heißt nicht, dass andere Medien komplett verschwinden – Google blendet auch diese weiter ein.

Praktisch: Wenn man auf mehreren Geräten (etwa Smartphone, Laptop und Tablet) mit demselben Google-Konto angemeldet ist, gilt die Auswahl auf allen Geräten.

Und was ist mit Google Discover?

Google Discover – der personalisierte Nachrichtenfeed, der etwa beim Öffnen der Google-App oder auf dem Android-Startbildschirm erscheint – arbeitet weiter nach einer eigenen Logik. Ob die "Bevorzugte Quellen"-Funktion dort auch greift, ist bislang unklar.

Für Discover gibt es ohnehin einen eigenen, direkteren Weg: Dort kann man Quellen über einen "Folgen"-Knopf abonnieren. Wer ein Angebot wie das des BR auch im Discover-Feed zuverlässig öfter sehen möchte, ist mit dieser Folgen-Funktion auf der sicheren Seite.

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