Symbolbild: Auf dem Bildschirm eines Smartphones sieht man das Icon von Whatsapp
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Symbolbild: Auf dem Bildschirm eines Smartphones sieht man das Icon der App WhatsApp.
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WhatsApp: Wie Sie jetzt an einen Benutzernamen kommen

WhatsApp: Wie Sie jetzt an einen Benutzernamen kommen

Fremde Kontakte, ungewollte Anrufe, die eigene Nummer in jeder Gruppe sichtbar: Damit ist in Whatsapp demnächst Schluss: Der Messenger führt Benutzernamen ein. Schon jetzt lässt sich der eigene Wunsch-Handle reservieren.

Über dieses Thema berichtet: BR24 am .

Wer den Messenger Whatsapp nutzt, dessen Telefonnummer war bislang für jeden sichtbar. Das ändert sich in den nächsten Monaten. Wer seine Nummer also nicht in Gruppen preisgeben will oder einer frischen Bekanntschaft offenbaren, nennt künftig einfach seinen Handle wie in den Netzwerken schon lange üblich.

Whatsapp hat die Benutzernamen-Funktion schon länger angekündigt, jetzt ist der offizielle Startschuss gefallen, damit sich alle einen individuelle Benutzernamen reservieren können (externer Link). Bei rund 3,3 Milliarden Nutzerinnen und Nutzern weltweit ist Eile geboten, wenn man unbedingt einen bestimmten Wunschnamen reservieren lassen möchte. Whatsapp hat die Option zur Reservierung bereits freigeschaltet.

So reservieren Sie Ihren Whatsapp-Benutzernamen

Das geht so: Einstellungen. Konto. Benutzername. Oder schrittweise:

  • Whatsapp öffnen (es muss die jüngste Version installiert sein.)
  • oben rechts auf die drei Punkte tippen
  • unten auf Einstellungen tippen
  • oben auf den eigenen Namen tippen
  • Benutzernamen reservieren

Die Option ist allerdings noch nicht in allen Accounts verfügbar. Wer sie noch nicht sieht, kann nur immer wieder nachschauen, bis sie verfügbar ist.

Whatsapp lässt sich noch enger mit Instagram und Facebook verzahnen

Spannend für alle Creator, Kleinunternehmerinnen und Organisationen, die bereits auf Instagram oder Facebook einen Nutzernamen haben: Sie können ihn auch für ihr Whatsapp-Profil beanspruchen. Die beiden Netzwerke und der Messenger gehören zum Meta-Konzern von Mark Zuckerberg.

Mehr Datenschutz durch Benutzernamen und optionalen Code

Mit dem Schritt reagiert Whatsapp auf die Kritik von Datenschützern. Wer einen Whatsapp-Benutzernamen hat, kann künftig auch nicht mehr einfach von Fremden kontaktiert werden – außer, diese kennen den Nutzernamen. Und zwar den kompletten. Ein echtes Plus aus Datenschutz-Sicht: Es dürfte deshalb wohl auch keine Autovervollständigungs-Funktion geben. Wer also beispielsweise nach susi_123 sucht, sollte also beim Eintippen von sus... nicht alle anderen mit diesen drei Buchstaben startenden Benutzernamen angezeigt bekommen.

Zusätzlich schützen lässt sich der Benutzername über einen optionalen Code. Nur wer ihn zusätzlich eingibt, kann jemanden dann erstmals kontaktieren – selbst wenn er den Benutzernamen kennt.

Für alle, die noch tiefer eintauchen wollen oder spezielle Fragen haben etwa zum Benutzernahmen in Whatsapp Business: Whatsapp hat in seinem Hilfebereich umfangreiche Infos zum Benutzernamen (externer Link) publiziert.

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