Trainer Vincent Kompany hat gut lachen.
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Augsburg empfängt FC Bayern: Kompany, Wagner und das Busderby

Augsburg empfängt FC Bayern: Kompany, Wagner und das Busderby

Mit dem FC Augsburg und dem FC Bayern treffen am Samstagabend zwei Teams aufeinander, die gut in die Bundesliga-Saison gestartet sind. Entsprechend selbstbewusst sind die beiden Trainer Sandro Wagner und Vincent Kompany vor ihrem ersten Duell.

Über dieses Thema berichtet: BR24Sport am .

Fußballtrainer Vincent Kompany lernt gerade die fußballerische Landkarte Deutschlands neu kennen. Pokalgegner Wiesbaden musste der Coach des FC Bayern erstmal googlen. In der Bundesliga steht nun das Duell gegen den schwäbischen Nachbarn FC Augsburg an. Oder wie Kompany sagt: "Wenn wir mit dem Bus hinfahren, ist es ein Derby."

Kampfansagen vor dem Duell Wagner vs. Kompany

Ob Nachbarschaftsduell oder Derby: Die Zuschauer können sich auf ein hitziges Duell am Samstagabend freuen. Auf ein Duell zweier junger Trainer, die noch nie aufeinandergetroffen sind: Vincent Kompany gegen Sandro Wagner. Und auch auf zwei Mannschaften, die gut in die Saison gestartet sind. Der FC Augsburg und der FC Bayern haben beide ihren Bundesliga-Auftakt gewonnen. Dementsprechend selbstbewusst gehen beide Coaches in die Partie. "Man darf nicht unterschätzen, wie hungrig wir sind und wie viel Bock wir haben", warnte Kompany auf Seiten der Münchner.

Auch sein Gegenüber wollte von einem "Zusatzspiel", das der FCA habe nichts wissen. "Mit dem Begriff Bonusspiel kann ich überhaupt nichts anfangen. Das ist eine Verliererhaltung", stellte Wagner auf der Pressekonferenz am Freitag klar. Schon vor der Saison hatte Wagner angekündigt, sein Team werde "alles jagen, was sich bewegt". Das gelte auch für den FC Bayern, gleichwohl der natürlich eine hohe Qualität habe. "Der FC Bayern hat auf jeder Position Schlüsselspieler: "Von Manu hinten angefangen bis vorne Harry Kane."

Wagner ohne Gänsehaut gegen den Ex-Klub: "Ich spüre nichts"

Kompany und Wagner kennen sich nicht persönlich. Der Belgier zollt dem ehemaligen Münchner aber Respekt für dessen Leistungen bei der SpVgg Unterhaching und freut sich auf das Aufeinandertreffen: "Das bedeutet neue Ideen und eine neue Herausforderung für das Trainerteam und die Mannschaft". Und auch Wagner wollte vor dem Spiel nicht über den einzigen Makel der Münchner in dieser Saison sprechen: das knappe Weiterkommen im Pokal in Wiesbaden. Er habe keine "zwei Gesichter" in dieser Saison gesehen, sagte Wagner. Vielmehr sei das Spiel gegen den Drittligisten schwierig zu vergleichen.

Überhaupt zählt für Wagner nur das Spiel am Samstagabend. Das verwundert den neutralen Beobachter. Schließlich hat Wagner eine besondere Verbindung zum Rekordmeister. Der gebürtige Münchner spielte in der Jugend des FC Bayern und kehrte nach Jahren in Duisburg, Bremen, Kaiserslautern, Darmstadt und Hoffenheim im Alter von 31 Jahren zurück. "Der FC Bayern hat für mich eine wichtige Rolle in meiner Kindheit", erklärt der 37-Jährige. "Aber morgen ist es für mich ein ganz normales Spiel. Ich spüre nichts Besonderes." Er fühle auch "keine Gänsehaut".

Wagner träumt vom Sechs-Punkte-Start

Und Wagner geht noch weiter. Für ihn sei die Partie morgen "ein Bundesligaspiel, das wir unbedingt gewinnen möchten und dann haben wir einen Sechs-Punkte-Start und das wäre ein Start, wo ich ganz kurzzeitig zufrieden wäre".

Sein Jugendverein dürfte etwas dagegen haben. Und Vincent Kompany und die Insassen des Mannschaftsbus' sowieso.