Deutschland kam gegen Griechenland nicht über ein 0:0 hinaus
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Deutschland kam gegen Griechenland nicht über ein 0:0 hinaus
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Deutschland kam gegen Griechenland nicht über ein 0:0 hinaus

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Hitziger Fight in Griechenland: Energische DFB-Elf verpasst Sieg

Hitziger Fight in Griechenland: Energische DFB-Elf verpasst Sieg

Die deutsche Nationalmannschaft ist am Sonntagabend nicht über ein Remis gegen Griechenland hinausgekommen. In Thessaloniki trotzte der Europameister von 2004 der DFB-Elf ein umkämpftes 0:0 ab.

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Die deutsche Nationalmannschaft hat sich am Sonntagabend einen Schlagabtausch sondergleichen geliefert - der zweite Sieg in Folge sollte dabei aber nicht herausspringen. Am 4. Spieltag der Nations League kam der viermalige Weltmeister bei Griechenland nicht über ein 0:0 hinaus. Mit fünf Punkten rangiert das DFB-Team in Liga A, Gruppe 2 weiterhin auf Platz drei.

Urbig rettet nach einer knappen Minute

Im Vergleich zum überzeugenden Sieg gegen Serbien am vergangenen Donnerstag (2:0) veränderte Bundestrainer Jürgen Klopp seine Startelf nur auf drei Positionen. Der Nürnberger David Raum ersetzte Maximilian Mittelstädt auf der Position des Linksverteidigers, in der Offensive nahmen Lennart Karl und Jonathan Burkardt die Plätze von Serge Gnabry und Nick Woltemade ein. Auf der griechischen Seite waren nach dem 2:2 gegen die Niederlande vier Wechsel in der Startformation zu verzeichnen.

War er gegen Serbien noch kaum bis gar nicht gefordert, konnte sich Torhüter Jonas Urbig vor 28.000 Zuschauern in Thessaloniki bereits nach einer knappen Minute mit einer Glanztat auszeichnen. Kostas Tsimikas marschierte auf dem linken Flügel durch und flankte von der Grundlinie an den Fünfmeterraum. Dort schraubte sich Kapitän Georgios Masouras in die Höhe und köpfte auf das rechte untere Eck. Urbig tauchte aber blitzschnell ab und parierte hervorragend (2.).

Deutschland tastet sich langsam heran

Ein Warnschuss für die DFB-Elf, die sich wenige Minuten später selbst in der Offensive zeigte. Florian Wirtz, am Sonntagabend mit Kapitänsbinde auf dem Rasen, vernaschte nach einem Pass von Tom Bischof den griechischen Abwehrchef Konstantinos Koulierakis, sein anschließender Schuss wurde jedoch zu einer Ecke abgefälscht (8.).

Es entwickelte sich ein rasanter Schlagabtausch, der auf der einen Seite von zahlreichen langen Bällen der Griechen und auf der anderen Seite von vielversprechenden Ansätzen der deutschen Nationalmannschaft geprägt war. Über letztere kamen Wirtz und Co. in der Anfangsphase aber nicht hinaus.

Dann schaltete Deutschland einen Gang höher. Erst in der 22. Minute zwang Derry Scherhant Torhüter Konstantinos Tzolakis mit einem Schuss aus halblinker Position zur Flugeinlage. Kurze Zeit später ließ Bischof rechts im Sechzehner für Raum abtropfen, letzterer scheiterte mit seiner wuchtigen Direktabnahme am griechischen Schlussmann (25.).

VAR kassiert deutsche Führung wieder ein

Nach einer knappen halben Stunde schien der Knoten schließlich geplatzt zu sein. Bischof verlagerte das Spiel aus dem Mittelkreis auf den linken Flügel zu Scherhant, der kurz darauf am Sechzehner einen Gegner aussteigen ließ. Seine flache Hereinnahme verwertete Burkardt sehenswert und traf ins rechte untere Eck (32.). Aufgrund eines Handspiels von Bischof bei der Ballannahme wurde der Treffer vom VAR wieder einkassiert. So ging es mit einem 0:0 in die Pause - und mit der Gewissheit, dass Deutschland allein angesichts der Bilanz von 8:1 Torschüssen eine Führung verdient gehabt hätte.

DFB-Elf trifft auf griechische Härte

Nach dem Seitenwechsel versuchte sich Karl nahe der rechten Strafraumkante an einem Schlenzer, den Schuss auf den linken Winkel fing Torhüter Tzolakis aber locker ab (48.). Acht Minuten später hatte Philipp Treu die Führung auf dem Fuß: Am Fünfmeterraum schnappte sich der Rechtsverteidiger nach einer geblockten Wirtz-Hereingabe das Leder, entschied sich aber gegen einen Abschluss und für einen Querpass. Der falsche Zug des 25-Jährigen, sein Zuspiel wurde abgefangen (56.).

Mit Chancen wusste Griechenland bis dahin nicht unbedingt auf sich aufmerksam zu machen - dafür aber mit seiner harten Gangart. Der Europameister von 2004 ließ sich zu vielen kleineren Fouls hinreißen, in der 54. Minute brachen die Griechen auch eine Rudelbildung vom Zaun. Aus dem Konzept bringen ließ sich die DFB-Elf davon aber nicht.

Deutschland klopft noch einmal an - doch das Tor fällt nicht

Trotzdem witterten die Hausherren in den letzten 20 Minuten Morgenluft und erarbeiteten sich tatsächlich eine Großchance. Ein Freistoß von Tsimikas rutschte zunächst von links nach rechts durch, die Griechen blieben aber dran und brachten das Leder auf den zweiten Pfosten. Dort hatte sich Masouras davongestohlen, sein Aufsetzer von der Fünfmeterraumkante ging knapp am Tor vorbei (76.).

Die DFB-Elf fand in der Schlussphase wieder zu seiner Zielstrebigkeit zurück. Wirtz fasste sichaus der zweiten Reihe ein Herz, setzte den Ball aber über den Querbalken (84.). Vier Minuten später jagte Treu nach einer Flanke von Raum den Ball per Direktabnahme aus kurzer Distanz über den Kasten. In der Nachspielzeit zog sich Griechenland schließlich tief in die eigene Hälfte zurück, bot den Gästen keinerlei Lücke mehr - und brachte das 0:0 über die Zeit.

Somit endet die XXL-Länderspielpause mit einem Punktgewinn für die deutsche Nationalmannschaft, weiter geht es am 13. und 16. November mit den Länderspielen gegen Serbien und die Niederlande.

Video: Urbig zieht Bilanz nach Nullnummer

Jonas Urbig, Torhüter der deutschen Nationalmannschaft
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Jonas Urbig, Torhüter der deutschen Nationalmannschaft

Video: Bischof schwärmt von Pavlovic und Wirtz

Aleksandar Pavlovic und Tom Bischof
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Aleksandar Pavlovic und Tom Bischof

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