Im Kellerduell der zweiten Bundesliga blieb das Spiel lange Zeit ohne Tore. Preußen Münster kam zunächst besser ins Spiel bis Greuther Fürth nach einer knappen halben Stunde mehr Spielanteile hatte. Echte Chancen konnte sich aber keins der Teams erspielen. Auch im zweiten Durchgang ging es torlos weiter, sodass beide Mannschaften im Kampf gegen den Abstieg den Befreiungsschlag verpassten.
Die aktuellen Abstiegskandidaten trennten zwei Punkte im Tableau. Weil das untere Tabellendrittel allerdings sehr eng beieinanderlag, hätte Fürth mit einem Dreier mit dem zehntplatzierten VfL Bochum gleichziehen können. Die Partie spiegelte jedoch lange die Position beider Mannschaften in der Tabelle wieder.
Torchancen Mangelware
Strafraumszenen blieben lange Zeit Mangelware. Erst kurz vor der Pause hatte Münster die große Chance zum 1:0. Jano ter Horst fand mit einem Zuspiel im Strafraum den eingrätschenden Joshua Mees, der den Ball allerdings nicht aufs Tor brachte. (41.).
Nach der Pause übernahm Münster zunehmend das Ruder und kam zu Chancen, ließ allerdings das nötige Spielglück vermissen, um tatsächlich in Führung zu gehen. So lenkte Yassine Bouchama eine scharfe Flanke von ter Horst aus acht Metern hoch Richtung Tor, mit einem starken Reflex leitete Silas Prüfrock den Ball aber noch über die Latte (62.).
Fürth verpasst Befreiungsschlag
Mit einem Sieg hätten beide Teams aus dem Tabellenkeller herauskommen können, doch reichte die Leistung auf dem Platz nicht aus. Durch viele Konzentrationsfehler war die Schlussphase von Ballverlusten geprägt. In der 90. Minute wagten die Franken nochmal einen Vorstoß über eine scharfe Flanke von Keller, doch Koulis konnte im letzten Augenblick retten.
Somit trennten sich die Abstiegskandidaten mit einem torlosen Remis und bleiben vorerst auf den letzten Tabellenplätzen hängen.
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