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Zoma explodiert beim Club: 20-Millionen-Euro-Preisschild?

Zoma explodiert beim Club: 20-Millionen-Euro-Preisschild?

Vom Serie-C-Talent zum Nürnberger Torjäger: Mohamed Ali Zoma ist heiß begehrt – erst recht nach seinem Dreierpack zum Saisonstart. Die Schmerzgrenze des Clubs soll bei 20 Millionen Euro liegen. Hält der FCN seinen Shootingstar?

Über dieses Thema berichtet: Sportschau am .

14 Tore in seiner ersten Zweitliga-Saison, ein Dreierpack zum Auftakt der neuen Spielzeit und ein Preisschild von bis zu 20 Millionen Euro: Mohamed Ali Zoma hat sich beim 1. FC Nürnberg innerhalb eines Jahres vom unbekannten Talent aus Italiens dritter Liga zum wertvollsten Offensivspieler des Clubs entwickelt. Die Frage ist deshalb: Kann Nürnberg seinen Torjäger halten – oder wird Zoma zur nächsten Millionen-Einnahmequelle?

Zoma führt Club im Alleingang zum Traumstart

Es hätte kaum besser beginnen können. Zum Auftakt der neuen Zweitliga-Saison gegen Dynamo Dresden war Mohamed Ali Zoma der Mann des Spiels. Im Alleingang sorgte der Italiener für den 3:0-Sieg – und bestätigte damit eindrucksvoll, warum sein Name inzwischen auf den Wunschlisten mehrerer Vereine auftaucht.

Zoma - "Club-Spieler der Saison 2025/25"

In der vergangenen Saison entwickelte sich Zoma unter Miroslav Klose zum gefährlichsten Nürnberger Angreifer. 14 Tore und fünf Vorlagen in 29 Zweitliga-Spielen standen am Ende seiner ersten Saison in Deutschland zu Buche. Die Club-Fans wählten ihn anschließend mit deutlichem Vorsprung zum "Club-Spieler der Saison".

Vom Serie-C-Talent zum Nürnberger Torjäger

Der Weg nach Nürnberg war zunächst wenig spektakulär. Zoma spielte in Italien bei UC Albinoleffe in der dritthöchsten Spielklasse. In der Saison 2024/25 erzielte der damals 21-Jährige 13 Tore und acht Vorlagen in 35 Partien. Nürnberg erkannte das Potenzial und verpflichtete ihn am 19. August 2025 für kolportierte 800.000 Euro.

Der Start beim Club verlief allerdings holprig. "Die ersten Spiele waren nicht einfach für mich, weil der Fußball hier ganz anders ist als in Italien", erklärte Zoma später. Mit wachsendem Vertrauen änderte sich das Bild. Klose arbeitete individuell mit ihm an Laufwegen, Positionierung und Abschluss – und machte ihn zu einem Schlüsselspieler.

Wie wichtig Zoma für Nürnberg ist, zeigte sich auch während seiner verletzungsbedingten Pause im April. Die Offensive wirkte ohne ihn deutlich harmloser. Nun folgte zum Saisonstart der Dreierpack gegen Dresden. Mehr Eigenwerbung für einen möglichen Transfer ist kaum möglich.

Interesse aus Frankreich und Italien

Zoma weckt inzwischen Begehrlichkeiten. Bereits im Juni wurde über Interesse aus Frankreich und Italien berichtet. Besonders häufig genannt wurden RC Lens und Paris FC. Auch mehrere italienische Vereine sollen den Angreifer beobachten.

Nürnberg sitzt bei möglichen Verhandlungen allerdings in einer komfortablen Position. Zoma besitzt einen Vertrag bis 2029. Der Club muss seinen besten Offensivspieler deshalb nicht verkaufen und kann entsprechend hoch pokern.

Die Schmerzgrenze für einen kurzfristigen Wechsel soll bei 20 Millionen Euro liegen. Aufsichtsratschef Peter Meier bestätigte diese Größenordnung erst vor wenigen Tagen gegenüber "nn.de".

Nürnberg muss Zoma nicht verkaufen

Sportlich wäre ein Abgang nur schwer zu kompensieren. Zomas Geschwindigkeit, Abschlussqualität und Fähigkeit, Spiele im Alleingang zu entscheiden, machen ihn zu einem zentralen Bestandteil der Mannschaft. Gerade nach den Abgängen mehrerer Leistungsträger braucht Klose Spieler, die Verantwortung übernehmen.

Finanziell steht Nürnberg zudem besser da als noch vor wenigen Jahren. Sportvorstand Joti Chatzialexiou sagte der "Bild": "Wir haben andere Voraussetzungen als noch vor zwei Jahren, als wir das Messer am Hals hatten und zwingend verkaufen mussten, damit das hier alles funktioniert. Durch die Gelder, die wir eingenommen haben, haben wir eine andere Ausgangslage."

Klose bleibt gelassen: "Der Junge ist klar im Kopf"

Klose bleibt ebenso gelassen. "Wir können nicht alles auf Zoma legen. Wir wissen, welche Stärken er hat, dass er aus dem Nichts Tore machen kann. Ich bin total entspannt. Der Junge ist klar im Kopf und er weiß, was er mit all den Fans hat", sagte der Trainer bei BR24Sport.

Auch die Mitspieler schalten sich übrigens in die Thematik ein. So meldete sich Adam Marhiev unter einem Instagram-Post von Zoma mit einem Bild und der dazugehörigen Zeile "Don't go anywhere" - auf Deutsch: "Geh nirgendwohin" - zu Wort. Ob das den umworbenen Stürmer auf die Nürnberger Seite zieht?

Zoma selbst lässt seine Zukunft vorerst jedenfalls offen. Im Trainingslager vermied er ein klares Bekenntnis, betonte aber seine Verbundenheit mit Nürnberg: "Ich liebe Toreschießen, ich liebe die Atmosphäre hier. Auf die Frage, ob er auch diese Saison die meisten Tore für Nürnberg machen will: "Natürlich – ich will noch viele Tore schießen." Ein Abschiedssignal ist das nicht.

Im Video: 2. Bundesliga - 1. FC Nürnberg gegen Dynamo Dresden - die Highlights

Mohamed Alì Zoma vom 1. FC Nürnberg
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Mohamed Alì Zoma vom 1. FC Nürnberg

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