Tom Baack (FCN) gegen Hertha BSC
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Tom Baack (FCN) gegen Hertha BSC

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Nürnbergs Bollwerk hält nicht - Hertha holt den Dreier

Nürnbergs Bollwerk hält nicht - Hertha holt den Dreier

Der 1. FC Nürnberg bleibt unberechenbar. Licht und Schatten wechseln sich beim Club in der 2. Bundesliga seit Wochen ab - in Berlin bei der Hertha zeigt sich die Elf von Trainer Miroslav Klose mal wieder von der schlechteren Seite und verliert.

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Wer nicht nach vorne spielt, kann auch keine Tore schießen. Diese alte Fußballerweisheit bekam der 1. FC Nürnberg in Berlin zu spüren, wo er in der ersten Hälfte zwar mit dem einzigen Torschuss den 1:1-Ausgleich erzielte, sich danach aber weiterhin zu passiv präsentierte und am Ende verdient mit 1:2 (1:1 verlor). Für die Hauptstädter traf Winter-Neuzugang Josip Brekalo doppelt (20., 88.).

Mutloser FCN ohne Zug nach vorne

In den ersten 20 Minuten standen die Franken extrem tief und agierten bei eigenem Ballbesitz mit angezogener Handbremse und seltsam mutlos. Hertha übernahm die Initiative. Als der Club gerade etwas aktiver wurde, erzielten die Hausherren das 1:0-Führungstor. Nach einem schwachen Abschlag von Jan Reichert schnappte sich der Herthaner Jeremy Dudziak den zweiten Ball und leitete ihn sehenswert in den Lauf von Josip Brekalo weiter, der schnörkellos aus 19 Metern mit links flach ins lange Eck traf.

Der Rückstand schien den Gästen erst recht den Stecker gezogen zu haben. Denn nach vorne ging weiterhin überhaupt nichts, auch weil die Berliner im Spiel gegen den Ball sehr clever agierten, das Zentrum und die Anspielstationen gut zustellten.

Eine Chance, ein Treffer - Club schockt die Hertha

Bis in die Nachspielzeit der ersten Hälfte hatten die Hauptstädter praktisch alles unter Kontrolle, dann aber kam der FCN endlich mal über den rechten Flügel, wo Justin von der Hitz erst seinen Gegenspieler ausspielte und dann zentimetergenau in den Strafraum flankte, wo Tom Baack nur noch den Kopf hinhalten musste. Erste Chance, erster Treffer, 1:1 zur Pause.

Viel Rückenwind schien der Treffer aber nicht verliehen zu haben. Denn nach dem Wechsel agierte der Club wieder ohne Chuzpe. Es wirkte so, als seien die Gäste mit einem Remis zufrieden. Und während Nürnberg nicht wollte, konnte die Hertha nicht besser. Zwar bemühte sich die Elf von Ex-Fürth-Coach Stefan Leitl um konstruktives Offensivspiel. Sie ging aber auch nicht entschlossen genug vor, um das fränkische Abwehrbollwerk vor größere Probleme zu stellen.

Brekalo macht erneut den Unterschied

Ein Dreifachwechsel sollte noch einmal die Wende bringen, doch auch der verpuffte zunächst - bis zur 88. Minute: Da sorgte Brekalo mit einer feinen Einzelaktion für den Siegtreffer. Erst schob er Baack den Ball durch die Beine, um dann aus 16 Metern abzuziehen. Auch Reichert war bei dem präzisen Schuss machtlos.

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