Erst in der dritten Minute der Nachspielzeit Minute erlöste Elvis Rexhbecaj den FC Augsburg und beendete damit eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Am 23. Bundesliga-Spieltag spielten die Fuggerstäder 3:2 (0:1) gegen den Abstiegskandidaten VfL Wolfsburg. Obwohl der FCA die Partie vor allem im ersten Durchgang klar dominierte, obwohl Sturmjuwel Rodrigo Ribeiro (59.) bei seinem Startelf-Debüt sein Tordebüt für den FCA feierte und obwohl Michael Gregoritsch (87.) einen Foulelfmeter souverän verwandelte, musste erst Rexhbecaj ran, um spät den Befreiungsschlag zu feiern. Für den effektiveren VfL trafen Yannick Gerhardt (41.) und Kenot Shiogai (71.).
Manuel Baum nahm nach dem 1:0-Sieg gegen Heidenheim zwei Wechsel vor. In der Sturmspitze durfte Rodrigo Ribeiro statt Michael Gregoritsch erstmals starten, Dimitrios Giannoulis erhielt den Vorzug vor Anton Kade. Augsburg hielt zu Beginn des Spiels das Tempo hoch, die Fuggerstädter übernahmen fast komplett die Kontrolle über die Partie, spielten breit.
Mehr Chancen für FCA, doch Wolfsburg zeigte sich effektiver
Giannoulis arbeitete mit guten Flanken am 1:0, Abnehmer Fellhauer scheiterte aber an Jeanuel Belocian, der die Kugel ans Außennetz klären konnte. Erst nach drei, vier Chancen der Gäste, kamen die Hausherren erstmals zum Zug. Vor der Halbzeitpause versuchte Kömür sein Glück - dieses Mal aus der Distanz -, er verpasste das rechte Kreuzeck aber knapp. Nach den vielen verpassten Chancen des FCA verwandelten die Wölfe die eine XXL-Chance sofort: Gehardt kam nach einem Eckball vor dem Tor mit dem Kopf an den Ball und sorgte für das 1:0 der Hausherren. Ein Schock für die Schwaben.
Ausgleich durch Ribeiro mit Tordebüt
Erst nach der Halbzeit-Pause die Erlösung: Ribeiro brachte den FCA mit seinem allerersten Treffer für den Bundesligisten zurück ins Spiel - und das ausgerechnet bei seinem Startelf-Debüt. Der Winterzugang, der per Leihe mit Kaufoption von Sporting Lissabon zum FCA gekommen war, etabliert sich immer mehr zum frischen und belebenden Element bei den Fuggerstädtern.
Gregoritsch verwandelt Elfmeter, Rexhbecaj trifft spät
Trainer Manuel Baum wechselte kurze Zeit später Marius Wolf für Giannoulis ein und Elvis Rexhbecaj für Han-Noah Massengo. Doch der gewünschte Effekt blieb zunächst noch aus: In der 71. Minute erhöhte Shiogai erst für die Wolfsburger. An dem Doppelpack-Versuch in der 82. Minute scheiterte der Japaner dann aber - es blieb beim 1:2.
Dann ging es schnell: Der FC Augsburg drehte die Partie durch einen Elfer, den Gregoritsch in der 87. Minute traf und durch ein Sahnetor von Rexhbecaj in der dritten Minute der Nachspielzeit.
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