Dominik Klein verfolgt mit den Münchner Panthern einen großen Traum
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Dominik Klein verfolgt mit den Münchner Panthern einen großen Traum
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Eine Gipfeltour in die Bundesliga? Ein Handball-Traum in München

Eine Gipfeltour in die Bundesliga? Ein Handball-Traum in München

Die Regionalliga im Handball startet am kommenden Wochenende in eine neue Saison. Mit dabei sind die Münchner Panther, die nach ihrer Gründung im vergangenen April eine ambitionierte Reise auf sich nehmen - und nur so vor Optimismus strotzen.

Über dieses Thema berichtet: BR24Sport am .

Am kommenden Wochenende fällt der Startschuss für eine neue Saison in der Handball-Regionalliga - und für ein einzigartiges Kapitel. Zum ersten Mal werden die Münchner Panther - im vergangenen April hervorgegangen aus der Fusion zwischen der Handballgemeinschaft München und der TuS Fürstenfeldbruck - ein Pflichtspiel bestreiten. In der Wittelsbacher Halle erwartet sie am Sonntag das Heimspiel gegen den TSV Lohr (15.30 Uhr). Nach Optimismus und Zielstrebigkeit muss man im neuformierten Verein nicht lange Ausschau halten.

Ex-Handball-Nationalspieler Dominik Klein – zu Gast in BR-Kultsendung "Blickpunkt Sport" am Sonntag, 20.9., ab 21.45 Uhr

Münchner Panther begeben sich auf ihre Gipfeltour

Beweggründe für den Zusammenschluss gab es viele. "Die Vision ist, Kindern und Jugendlichen aus der Region München eine Perspektive zu schaffen", führte der ehemalige Nationalspieler Dominik Klein im Interview mit BR24Sport aus. Der 42-Jährige, der sich im Jahr 2007 mit der deutschen Nationalmannschaft zum Weltmeister krönte, will gemeinsam mit dem 2016er-Europameister Steffen Weinhold die Stadt München zu einem Handball-Standort machen. "Und wo kann man das besser als hier, wo schon Tradition, Leidenschaft und der 'Panther-Käfig' vorhanden sind? In den vergangenen Jahren war das der höchstspielende Verein der Region und somit ist auch Fürstenfeldbruck ein idealer Partner."

Geht es bei den Panthern um Ziele, greift man gerne auf die Metapher der Gipfeltour zurück. "Am Ende steht oben auf dem Gipfel: Frauen- und Männer-Bundesliga in München", unterstrich Klein das ambitionierte Ziel. "In eine Gondel einsteigen zu können, um beim Bild der Gipfeltour zu bleiben, ist daher umso schöner. Über die Jahre hinweg wird es Erdrutsche geben, aber am Ende werden wir oben ankommen."

Fans sollen "leidenschaftlichen und erfolgreichen Handball" sehen

Wie die Entwicklung der kommenden Jahre aussehen soll, davon haben die Verantwortlichen bereits ein Bild. "Kurzfristig wollen wir möglichst viel DNA der Brucker Panther mit in die Saison nehmen und im Panther-Käfig das Feuer neu entfachen", erklärte Martin Wild, Sportlicher Leiter der Münchner Panther.

Sowohl die "alten" Fans der TuS Fürstenfeldbruck als auch neugierige Handball-Liebhaber aus der Umgebung sollen dabei ins Boot geholt werden - und möglichst mit sportlichen Höhepunkten verwöhnt werden. "Wir wollen leidenschaftlichen und erfolgreichen Handball spielen, was ganz klar bedeutet: Aufstieg in die 3. Liga", blickte Wild voraus. "Mittelfristig wollen wir uns dort etablieren und nach oben schauen. Langfristig soll es Bundesliga-Handball in München geben."

Da das gemeinsame Projekt nicht aus dem Nichts gestampft wurde, können Klein und Co. bereits auf ein festes Fundament aufbauen. "In Fürstenfeldbruck haben wir in den vergangenen Jahren sehr gute Arbeit geleistet, sind an unsere Grenzen gestoßen. Wir haben es mit einer Amateur-Mannschaft bis in die 2. Bundesliga geschafft, das war ein riesiger Erfolg", so Wild weiter. "Jetzt wollen wir dahin zurückkehren und noch höhere Ziele angreifen."

Münchner Panther wollen mit Krzikalla durchstarten

Auf diesem Weg soll mit Lucas Krzikalla ein bekanntes Gesicht aus der Bundesliga zur Identifikationsfigur werden. 316 Partien bestritt der 32-Jährige für den SC DHfK Leipzig in der höchsten Spielklasse Deutschlands, dabei gelangen ihm 660 Tore. Nun begibt er sich mit den Panthern auf eine besondere Reise.

"Es hat sich einfach so ergeben, dass ich mich im Verein engagieren kann. Klar: Ich habe jahrelang eine Fernbeziehung mit meinem Freund geführt, der hier fest verankert ist. Mit ihm den nächsten Schritt gegangen und zusammengezogen zu sein, macht es umso schöner, dass alles so geklappt hat", meinte Routinier.

Von seinem neuen Arbeitgeber und dessen Ambitionen ist Krzikalla derweil überzeugt. Das Potenzial ist da. Jeder in Deutschland kennt München als große Sportregion, daher wäre es schön, nun auch den Handball hier zu präsentieren", hob er hervor. Am Sonntag wollen er und seine Mannschaft vor heimischer Kulisse den ersten Schritt machen.