Bundestrainer Jürgen Klopp
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Leidenschaftlich: Bundestrainer Jürgen Klopp
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Jürgen Klopp: "Glaubt mir - die Jungs wollen unbedingt"

Jürgen Klopp: "Glaubt mir - die Jungs wollen unbedingt"

87 Tage nach dem blamablen WM-Aus startet die Fußball-Nationalmannschaft unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp in die Nations League. Der ist von seinen Nationalspielern überzeugt und sagt: "Glaubt mir: Die Jungs wollen unbedingt!"

Über dieses Thema berichtet: BR24 am .

Blendend gelaunt, voller Energie und mit einem flotten Spruch zu seinem ersten Trainer-Konkurrenten Xavi hatte sich der 59-Jährige schon am Vormittag mit einem Spontan-Interview im sonst streng geheimen Abschlusstraining noch in Herzogenaurach mal wieder alle verblüfft. Bei der obligatorischen Pressekonferenz vor der Nations-League-Partie in Amsterdam gegen Erzrivale Niederlande am Donnerstag (20.45 Uhr/BR24Sport überträgt die Partie live in der Radioreportage) legte er nach.

Alle Nominierten hätten in ihren Vereinen aufgezeigt und "relativ häufig überperformt", so der Ex-Coach des FC Liverpool, von Borussia Dortmund und vom 1. FSV Mainz 05. Warum dies in der Nationalmannschaft nicht so gewesen sei, könne er nicht sagen, versuche das aber herauszufinden und alles zu tun, dass sie auch mit dem Adler auf der Brust "ins Fliegen kommen". Es folgte fast eine Liebeserklärung an seine Spieler: "Glaubt mir, die wollen unbedingt. Glaubt mir: Es bedeutet ihnen alles."

Zum Video: Jürgen Klopp über seine Spieler: "Es bedeutet ihnen alles"

DFB-Pressekonferenz mit Bundestrainer Jürgen Klopp
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DFB-Pressekonferenz mit Bundestrainer Jürgen Klopp

Start ohne Testspiel schreckt Klopp nicht: "Direkt zur Sache"

Der 59-Jährige weiß genau, was ihn und seine Spieler in der Johan-Cruyff-Arena in Amsterdam erwartet. Und er freut sich darauf, mit jeder Faser seines Körpers: "In Amsterdam habe ich nicht von vielen Freundschaftsspielen gehört. Also, da geht es direkt zur Sache."

Auch wenn er zur Aufstellung und zur genauen Taktik noch nichts verraten wollte: Klar ist, dass Klopp eine andere Körpersprache sehen will, als zuletzt: mehr Energie, mehr Leidenschaft, mehr Bereitschaft, mehr Intensität. Ein Titelversprechen für seine bis zur WM 2030 vereinbarte Amtszeit als Nationaltrainer mochte der einst so erfolgreiche Vereinscoach vor dem ersten Spiel allerdings weiterhin nicht abgeben: "Was ich versprechen kann, ist, dass man uns ansieht, dass wir es auf jeden Fall probieren wollen."

Sonderlich aufgeregt sei er vor seinem ersten Spiel als Bundestrainer nicht, sagte er. Eine positive Anspannung sei aber schon da. "Ich freue mich aufs Spiel, auf die Atmosphäre, auf alles, was da kommt."

Rivalität? "Da müsst ihr Rudi Völler fragen"

Dass es ohne Testspiel direkt in einem Wettbewerb um Punkte geht, muss Klopp annehmen, und das tut er auch. Zuversichtlich ist er dennoch: "Die Jungs haben guten Eindruck hinterlassen. Sie sind alle gut drauf. Ich habe den Eindruck, dass sich alle über Einladung gefreut haben und sich alle auf den Weg einlassen wollen. Deshalb ist alles gut."

Und die Rivalität mit den Niederlanden? Für Klopp kein Thema: "Für mich hat das keine Bedeutung, weil ich nie Rivalität empfunden habe. Da müssen Sie vielleicht Rudi Völler als lebenden Zeitzeugen dazu fragen", so ein feixender Klopp in Anspielung auf das WM-Achtelfinale 1990, als Völler von Frank Rijkaard bespuckt wurde und anschließend beide Spieler mit Rot in die Kabine mussten. Aber: Er wisse schon, was in dem Spiel drinsteckt. Er möchte es jedenfalls als "Derby" unter Nachbarländern annehmen.

Bundestrainer Jürgen Klopp spricht am Trainingsplatz mit Medienvertretern
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Bundestrainer Jürgen Klopp spricht mit Medienvertretern

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