- Direkt zum Olympia-Ticker vom 13. Februar
- Breezy Johnson bekommt Antrag - Taylor Swift gratuliert (21.15 Uhr)
- Snowboarderin Kim verpasst historisches drittes Olympiagold (21.10 Uhr)
- Deutsche Rodel-Staffel um Wendl/Arlt rast zu Gold (19.15 Uhr)
- Aktuelle News und Hintergründe zu Olympia in Mailand und Cortina 2026
21.25 Uhr: Wendl und Arlt: Karriereende vor Olympia 2030
Deutschlands Rekord-Winterolympioniken Tobias Wendl und Tobias Arlt werden ihre Karriere vor den Winterspielen 2030 beenden. Das bestätigte Wendl am Donnerstag nach dem Gewinn der Goldmedaille mit der Teamstaffel in Cortina d'Ampezzo. "Das war unser letzter olympischer Lauf", sagte der 38 Jahre alte Rennrodler. Eine achte und neunte Goldmedaille werde es "nicht geben".
Stattdessen plant das bayerische Doppelsitzer-Duo ein Karriereende auf der noch im Wiederaufbau befindlichen Bahn am Königssee. "Wir wollen da aufhören, wo wir das Rodeln begonnen haben", betonte Wendl: "Wir hoffen, dass die Bahn möglichst schnell fertig wird."
21.15 Uhr: Breezy Johnson bekommt Antrag - Taylor Swift gratuliert
Skirennfahrerin Breezy Johnson hat nach einem Sturz im olympischen Super-G von Cortina d'Ampezzo zwar keine weitere Medaille bekommen, dafür aber einen Verlobungsring an den Finger. Ihr langjähriger Freund Connor Watkins machte der Amerikanerin im Zielbereich einen Heiratsantrag. Die Abfahrts-Olympiasiegerin habe "Ja" gesagt, teilte das US-Ski-Team in den sozialen Medien mit. Auch Goldmedaillengewinnerin Federica Brignone ließ von der Pressekonferenz aus Glückwünsche ausrichten. "Oh wow", sagte die Italienerin, als sie von einem Journalisten auf den Heiratsantrag angesprochen wurde. Sie habe vor lauter Interviews gar nichts davon mitbekommen. Auch Lindsey Vonn meldete sich. Sie sei sehr glücklich für ihre Teamkollegin - "was für eine Woche".
Doch es gab eine noch prominentere Gratulantin: Popstar Taylor Swift höchstpersönlich meldete sich nach der Verlobung der Skirennfahrerin zu Wort. "Herzlichen Glückwunsch", kommentierte die Sängerin unter einem Instagram-Foto, das Johnson mit ihrem zukünftigen Ehemann Connor Watkins zeigt. Doch Swift beließ es nicht bei ein paar netten Worten. Sie zitierte eine Zeile aus ihrem Song "The Alchemy" – eigentlich geschrieben mit Blick auf ihren Verlobten Travis Kelce und dessen letzten Super-Bowl-Triumph: "Wo ist die Trophäe? Er kommt einfach auf mich zugerannt." Damit spielte sie augenzwinkernd auf das glückliche Paar und den besonderen Moment an.
21.10 Uhr: Snowboarderin Kim verpasst historisches drittes Olympiagold
US-Superstar Chloe Kim hat bei den Olympischen Winterspielen den erhofften historischen Gold-Hattrick in der Halfpipe verpasst. Die Snowboarderin kam beim Olympiasieg der Südkoreanerin Choi Gaon (90,25 Punkte) mit 88,00 Punkten am Donnerstagabend nur auf Rang zwei. Bronze ging an Ono Mitsuki aus Japan (85,00 Punkte).
Kim hätte die erste Snowboarderin mit drei Olympiasiegen bei drei aufeinanderfolgenden Spielen werden können. In der Sportart hat bislang weder bei den Männern noch bei den Frauen ein Athlet beziehungsweise eine Athletin dieses Kunststück vollbracht. Deutsche Athletinnen hatten sich für die Entscheidung nicht qualifizieren können, wobei Leilani Ettel das Finale als 13. nur um einen Rang verpasste. Schwester Kona wurde 18., Anne Hedrich kam auf Platz 19.
Im Video: Die Gold-Staffel im Interview
Die Rodel-Staffel rund um Wendl/Arlt
19.15 Uhr: Deutsche Rodel-Staffel rast zu Gold
Die deutschen Rennrodler haben bei den Olympischen Spielen in Cortina d'Ampezzo die Goldmedaille in der Teamstaffel gewonnen. Der Doppelsitzer Tobias Wendl/Tobias Arlt vom Königssee raste gemeinsam mit Dajana Eitberger und Magdalena Matschina sowie mit Einsitzer-Olympiasieger Max Langenhan und Julia Taubitz vor Österreich und Italien zum Sieg. Für das deutsche Rodel-Team war es zum Abschluss der Wettkämpfe in Norditalien das dritte Gold und die fünfte Medaille.
Mit ihrer insgesamt siebten Goldmedaille stiegen Wendl und Arlt zu Deutschlands erfolgreichsten Winterolympioniken auf. Das bayerische Duo hatte im Doppelsitzer am Mittwoch Bronze gewonnen und sich die Bestmarke über Nacht mit Natalie Geisenberger (6x Gold, 1x Bronze) geteilt. In der seit Sotschi 2014 ausgetragenen Teamstaffel sind die Deutschen ungeschlagen.
Die deutsche Rennrodel-Staffel holt Gold
16.50 Uhr: Curling: Deutschland feiert ersten Sieg
Die deutschen Curling-Männer haben ihren ersten Sieg bei den Olympischen Winterspielen gefeiert. Die Mannschaft setzte sich am Donnerstag in Cortina d'Ampezzo 5:4 gegen Norwegen durch. Den Auftakt hatte Deutschland noch auf bittere Art und Weise mit 6:7 nach Extra-End gegen Kanada verloren.
Nach einem frühen Rückstand ging das Muskatewitz-Team im dritten End mit 3:1 in Führung und sorgte so für großen Jubel bei den vielen deutschen Fans im Cortina Curling Olympic Stadium. In der Folge blieb es eine ausgeglichene Begegnung, immer wieder sicherten sich beide Teams einzelne Punkte. Zu Beginn des letzten Ends lag Deutschland aber weiter mit zwei Zählern vorne - und brachte den wichtigen Sieg ins Ziel.
Im Video: Snowboarder im Pech, Rennrodler feiern
Snowboardcross
15.10 Uhr: Snowboarder tragisch - Nörl kegelt Ulbricht raus
Einen gebrauchten Tag erwischen die deutschen Snowboarder. Nachdem Niels Conradt (SC Dingolfing) und der Starnberger Julius Reichle bereits im Achtelfinale ausschieden, wurde es im Viertelfinale richtig bitter. Dort traten Martin Nörl (DJK-SV Adlkofen) und Leon Ulbricht (SC Rötteln) im selben Heat gegeneinander an. Kurz vor dem Ziel hatten Ulbricht und Nörl - an Position zwei und drei liegend - beste Chancen auf den Halbfinaleinzug, doch Nörl kam ins Rutschen, stürzte und nahm zu allem Überfluss noch seinen Teamkollegen mit. Lorenzo Sommariva (IT) und Nick Baumgartner (USA) qualifizierten sich somit für das Halbfinale.
Gold ging am Ende an den Österreicher Alessandro Hämmerle, der sich in einem knappen Finale vor Eliot Grondin (Kanada) und seinem Landsmann Jakob Dusek durchsetzte. Auf dem undankbaren vierten Rang landete der Franzose Aidan Chollet.
Im Video: IOC-Präsidentin Coventry – emotionales Interview nach Skeletoni-Ausschluss
Kirsty Leigh Coventry, IOC-Präsidentin
14.40 Uhr: Ukraine nach Olympia-Eklat um Helm-Streit empört
Die Ukraine hat auf den Ausschluss des ukrainischen Skeleton-Fahrers Wladyslaw Heraskewytsch nach dem Helm-Streit bei den Olympischen Winterspielen mit Empörung reagiert. "Sport bedeutet nicht Erinnerungslosigkeit, sondern die olympische Bewegung sollte den Krieg stoppen helfen und nicht dem Aggressor zuspielen", schrieb Präsident Wolodymyr Selenskyj auf sozialen Netzwerken. Olympia basiere auf Gerechtigkeit und der Unterstützung von Frieden.
Auf dem Helm von Heraskewytsch sind Bilder von rund 20 Athletinnen und Athleten zu sehen, die bei russischen Anschlägen ums Leben gekommen sind. Selenskyj dankte dabei Heraskewytsch für dessen "klare Haltung" und schrieb weiter: "Das erinnert die ganze Welt daran, was die russische Aggression ist und welchen Preis der Kampf für die Unabhängigkeit hat."
13.55 Uhr: Nächstes Langlauf-Gold für Schweden
Die deutschen Skilangläuferinnen haben bei der zweiten Gold-Show der Schwedin Frida Karlsson eine herbe Enttäuschung erlebt. Pia Fink war im Freistil-Rennen über zehn Kilometer als 19. noch die Beste.
Nicht zu schlagen war die überragende Karlsson. Damit ging bei den Frauen auch die dritte Goldmedaille der Olympischen Spiele nach Schweden. Karlsson benötigte bei ungewohnt warmem Wetter in Lago di Tesero 22:49,2 Minuten und lag damit wie im Skiathlon fünf Tage zuvor klar vor ihrer Teamkollegin Ebba Andersson (+46,8 Sekunden). Bronze ging an die mit einer Rippenprellung gestartete US-Amerikanerin Jessie Diggins (+49,7 Sekunden).
Hinter Fink (+1:55,0 Minuten) landeten aus deutscher Sicht die amtierende Junioren-Weltmeisterin Helen Hoffmann (28./+2:18,2) und Sofie Krehl (42./+3:01,9). Noch weiter zurück lag die kurzfristig angereiste Olympia-Debütantin Theresa Fürstenberg (Partenkirchen). Teamsprint-Olympiasiegerin Katharina Hennig Dotzler hatte mit Blick auf die Staffel am Samstag auf das Rennen verzichtet.
12.50 Uhr: Skeletonis Jungk und Grotheer auf Medaillenkurs
Der Brite Matt Weston liegt im Skeleton der Männer nach zwei von vier Läufen auf Kurs Olympiasieg. Direkt dahinter haben sich mit Axel Jungk (Oberbärenburg/+ 0,30 Sekunden) und Christopher Grotheer (Oberhof/+ 0,46) zwei deutsche Starter in eine sehr gute Ausgangsposition für die Medaillen gebracht. Felix Keisinger aus Berchtesgaden belegt Rang sechs und hat mit 0,88 Sekunden Rückstand auf Weston und knapp vier Zehntelsekunden auf den Bronzeplatz nur noch theoretische Chancen auf olympisches Edelmetall. Die Entscheidung fällt im dritten und vierten Lauf am Freitag.
12.26 Uhr: Brignone gewinnt Super-G – Aicher scheidet aus
Keine weiteren Medaillen für die deutschen Speedfahrerinnen Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann: Beim olympischen Super-G schieden beide DSV-Starterinnen nach Fahrfehlern aus. Während Weidle-Winkelmann bereits im oberen Abschnitt ein Tor ausließ, war Aicher zunächst mit Bestzeit unterwegs, ehe auch sie Fehler an Fehler reihte. Schließlich verpasste die 22-Jährige ein Tor und schied aus.
Olympiasiegerin wurde die Italienerin Federica Brignone, die bei leichtem Nebel am besten mit der kniffligen Kurssetzung klar kam. Dabei hatte die 35-Jährige nach schwerer Verletzung und langer Wettkampfpause erst kurz vor Olympia ihr Comeback gegeben. Brignones Bestzeit am nächsten kam die Französin Romane Miradoli (+ 0,41 Sekunden), die Silber gewann. Bronze sicherte sich die Österreicherin Cornelia Hütter (+ 0,52).
Kira Weidle-Winkelmann
11.30 Uhr: IOC-Präsidentin weint wegen Heraskewytsch
Der ukrainische Athlet Wladislaw Heraskewytsch ist wegen eines Gedenkhelms mit Porträts von im russischen Angriffskrieg getöteten Sportlern seines Landes von den Olympischen Winterspielen disqualifiziert worden. IOC-Präsidentin Kirsty Coventry nahm diese Entscheidung sichtlich mit. Sie suchte noch persönlich das Gespräch mit dem Athleten – ohne Erfolg.
"Die Herausforderung bestand darin, eine Lösung für den Wettkampfbereich zu finden. Leider ist es uns nicht gelungen, diese Lösung zu finden", erklärte Coventry, die dabei mit den Tränen kämpfte. Es war ein letzter Versuch, die festgefahrene Situation zu lösen. Denn trotz des IOC-Verbots hatte der 27-Jährige angekündigt, den Helm im Wettkampf tragen zu wollen. Daraufhin erfolgte die Disqualifikation. Das Problem sei nicht die Aussage gewesen, sondern der Ort. Im Wettkampf hätte der Athlet lediglich eine schwarze Armbinde zum Ausdruck seiner Trauer tragen dürfen. "Ich hätte ihn gern im Rennen gesehen. Es war ein wahnsinnig emotionaler Morgen", so Coventry.
9.15 Uhr: Helm-Streit: IOC disqualifiziert Ukrainer Heraskewytsch
Der Konflikt zwischen dem ukrainischen Skeletoni Wladyslaw Heraskewytsch und dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) hat zu dem erwarteten Ende geführt: Der WM-Vierte wird von dem olympischen Wettkampf am Donnerstag und Freitag im Eiskanal von Cortina ausgeschlossen, das gaben das IOC und der Weltverband IBSF bekannt.
Heraskewytsch hatte darauf beharrt, wie schon im Training auch im Wettkampf einen besonderen Helm zu tragen, auf dem Porträts von im Krieg von russischen Soldaten getöteten Sportlern aus der Ukraine zu sehen sind. Das IOC sieht darin einen Verstoß gegen die Olympischen Charta, die Meinungsäußerungen unter anderem auf dem Spielfeld ("field of play") untersagt.
08.55 Uhr: Nach verpasstem Bronze: Voigt legt Social-Media-Pause ein
Biathletin Vanessa Voigt hat nach der Kritik an ihren Lauf- und Schießzeiten bei den Olympischen Spielen eine Social-Media-Pause angekündigt. "Wir sehen/hören uns nach Olympia. Hier wird es jetzt ruhig - mein Fokus liegt woanders", schrieb die 28-Jährige am späten Mittwochabend bei Instagram. Zuvor war Voigt im Einzel über 15 Kilometer mit fehlerfreiem Schießen Vierte geworden.
Nach dem dritten Platz in der Staffel fehlten lediglich 12,9 Sekunden zu ihrer nächsten Bronzemedaille. Voigt hatte vor allem beim letzten Schießen zur Absicherung der Null sehr langsam geschossen und letztlich in der Addition lediglich die 74. Schießzeit der 90 Starterinnen. Auf der Loipe war Voigt derweil gemessen am Saisonverlauf im Rahmen ihrer Möglichkeiten geblieben und unter anderem lediglich 20 Sekunden langsamer als Teamkollegin Franziska Preuß unterwegs gewesen.
"Während viele wieder kritisch über meine Laufzeit und Schießzeiten sprechen, stehe ich hier - und bin verdammt stolz", schrieb die Thüringerin: "Denn kaum jemand redet über den Leistungs- und Trainingsrückstand, der entsteht, wenn ein Großteil einer vor-olympischen Weltcup-Saison wegbricht." Voigt hatte die Saison 2024/25 wegen gesundheitlicher Probleme vorzeitig abbrechen müssen und deshalb auch die WM in Lenzerheide verpasst.
08.30 Uhr: Aicher und Weidle-Winkelmann greifen im Super-G wieder nach Edelmetall
Zweimal Olympia-Silber durften die deutschen Alpinen bereits feiern - Emma Aicher in der Abfahrt und dann gemeinsam im Team mit Kira Weidle-Winkelmann. Im Super-G der Frauen dürfte das deutsche Dreamteam nun definitiv zu den Favoriten für Edelmetall zählen. Vor allem die erst 22-jährige Aicher, die den Super-G Mitte Januar in Tarvisio gewinnen konnte. Aber auch Weidle-Winkelmann vom SC Starnberg, sie verpasste in Crans Montana zuletzt das Super-G-Podest als Fünfte nur knapp.
Beflügelt von der gemeinsamen Silber-Party am Dienstag ist auf der Olimpia delle Tofane in Cortina d'Ampezzo für Aicher und Weidle-Winkelmann alles möglich.
Die Olympia-Highlights von Tag 6
- 9.30 Uhr Skeleton: Männer
- 10 Uhr Snowboardcross: Männer
- 11.30 Uhr Ski Alpin: Super-G Frauen
- 13 Uhr Langlauf: 10km klassisch Frauen
- 14.05 Uhr Curling: Männer
- 16.30 Uhr Eisschnelllauf: 5.000 Meter Frauen
- 18.30 Uhr Rodeln: Mixed-Team
- 19.30 Uhr Snowboard Halfpipe: Frauen
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