Giovanni di Lorenzo zu Gast bei Pizza & Pommes
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Di Lorenzo: die Olympischen Spiele - "ein großes Lagerfeuer"

Di Lorenzo: die Olympischen Spiele - "ein großes Lagerfeuer"

Großer Sport, Emotionen, Mitfiebern. Die Olympischen Spiele haben ihre Faszination trotz Kosten- und Umweltdebatten auch bei der 25. Auflage nicht verloren. Felix Neureuther und Giovanni di Lorenzo ziehen bei Pizza & Pommes eine Zwischenbilanz.

Über dieses Thema berichtet: Pizza & Pommes - mit Felix Neureuther und Philipp Nagel am .

Die "Magie der Ringe" zieht trotz Kosten und Umweltdebatten auch bei der 25. Auflage weltweit die Menschen in ihren Bann. Felix Neureuther & Philipp Nagel - die Hosts von Pizza & Pommes - ziehen gemeinsam mit Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur der "Zeit“ und Co-Kommentator der Eröffnungsfeier in der ARD, eine Zwischenbilanz zur Faszination der Olympischen Spiele und welche Wirkung sie haben können.

"Es ist offenbar doch ein großes Lagerfeuer und man freut sich und ist gerührt. Wenn man da sieht, wie die Leute mitfühlen, sich umarmen, auf dem Eis", erläutert di Lorenzo und führt aus: "Das ist doch was Berührendes in diesen Zeiten, wo du nur mit schlechten Nachrichten konfrontiert bist." Denn plötzlich sei da etwas, "wo man mitfiebern kann, wo man sich mitfreuen kann, wo man mitleiden kann. Also mein Eindruck ist, es funktioniert."

"Weil der Völker verbindende Gedanke ein schöner ist. Und weil ich den Gedanken des olympischen Friedens auch schön finde, auch wenn, wenn wir alle wissen, dass die Konflikte weitergehen. Der Gedanke funktioniert immer noch." Giovanni di Lorenzo

Neureuther: Medaillenspiegel ein Spiegel der Gesellschaft

Felix Neureuther, der als Skirennfahrer zweimal bei den Olympischen Spielen am Start war, sieht auch die positiven Entwicklungen im Gastgeberland. "Wie Italien, die Athletinnen und Athleten sich präsentieren, wie gut sie im Medaillenspiegel dastehen bei diesen Spielen, das hat schon eine Aussagekraft."

Der ehemalige Slalom-Spezialist findet es "erstaunlich, was in einem Land passiert, auch medaillentechnisch, wenn du zu Hause Spiele hast und es bewegt sich etwas in eine positive Richtung." Italien hatte bei den Spielen 2022 in Peking am Ende 17 Medaillen (2 x Gold, 7 Silber, 8 Bronze) gesammelt. Dieses Mal sind es nach 11 Tagen schon 24 - davon neun Goldene, vier Silberne und neunmal Bronze.

Auch deshalb glaubt Neureuther einmal mehr, "dass wir in Deutschland eine positive Bewegung in eine richtige Richtung mal wieder sehr gut gebrauchen könnten." Und ergänzt, dass er den Medaillenspiegel "schon irgendwo als ein Spiegelbild der Gesellschaft“ sieht.

Olympia als positives Ziel in Deutschland

Neureuther ist ein großer Unterstützer der Münchner Olympiaambitionen. Die bayerische Landeshauptstadt bewirbt sich aktuell als Ausrichter für die Olympischen Sommerspiele 2036, 2040, 2044. "Ich glaube, dass wir Olympia brauchen, dass wir den Kindern und Jugendlichen mal wieder ein positives Ziel schenken sollten. Wo die Jugend bereit ist, in einer sehr kurzweiligen Welt langfristige Ziele zu haben."

Es soll ein deutliches Signal an die Jugend sein: "Wir als Deutschland, wir gehen eine Investition ein in eure Zukunft, dass wir Strukturen durch die Spiele verändern können, dass wir Infrastrukturen verändern können und dass wir bereit sind für eine Veränderung, was unser politisches System betrifft und dass wir den Menschen somit Hoffnung schenken können."

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