Emma Aicher
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Vom Warten im Ziel bis zum Olympia-Traum: Aichers Silber-Coup

Vom Warten im Ziel bis zum Olympia-Traum: Aichers Silber-Coup

Cortina d'Ampezzo ist für Emma Aicher ein gutes Pflaster, um eine Medaille einzufahren. Nach WM-Bronze 2021 konnte sie schon in ihrem ersten Wettbewerb bei den Olympischen Spielen in Italien mit Silber noch eine Schippe drauflegen.

Über dieses Thema berichtet: Blickpunkt Sport am .

Für Emma Aicher ist Cortina d'Ampezzo der ideale Ort, um große Erfolge zu feiern. Am 17. Februar 2021 hatte sie hier schon WM-Bronze mit dem Team eingefahren. Nun konnte sie im Alleingang eindrucksvoll nachlegen und auf der legendären "Olimpia delle Tofane" die erste olympische Medaille für das deutsche Team bei den Spielen 2026 gewinnen. Es ist allerdings nicht das erste olympische Edelmetall für die 22-Jährige. Bei den Wettbewerben in Peking 2022 war sie mit gerade mal 18 Jahren bereits am Team-Silber beteiligt.

Das lange Warten auf die Medaille

Dass ihr am 8. Februar nun die erste große Einzelmedaille ihrer Karriere umgehängt wurde, hatte sie auch Stunden nach ihrer sensationellen Fahrt noch nicht wirklich realisiert. "Überhaupt nicht", erzählte sie bei der Feier am Abend im Deutschen Haus am BR-Mikrofon. "Ich glaube, es dauert, bis ich das realisiert habe."

Am nervenaufreibendsten war für die Allrounderin vor allem das Warten im Ziel gewesen. "Ich glaub ich war noch nie so nervös wie im Ziel. Es war ganz schlimm. Weil im Ziel kann man gar nichts mehr machen." Dann heißt es geduldig sein, bis die letzte Fahrerin die Ziellinie überquert hat - es waren immerhin 36. Bei der Siegerehrung riss Aicher dann erleichtert die Arme nach oben und strahlte.

Auch wenn ihr nur vier Hundertstel Sekunden zum ganz großen Gold-Triumph fehlten, wollte sie mit dem Ergebnis nicht hadern: "Ich habe während des Fahrens gewusst, es ist keine perfekte Fahrt und ich kann es verbessern," so Aicher selbstkritisch. Vom verpassten Gold lässt sie sich jedenfalls nicht aus der Ruhe bringen. "Ich bin auch so richtig zufrieden. Es ist richtig schön, auch eine Silbermedaille zu holen."

Zeitplan der alpinen Frauen

Am Dienstag geht es für die größte Hoffnungsträgerin des Deutschen Skiverbandes schon weiter. Bis dahin will sie es genießen und die nächsten Wettbewerbe weiter entspannt angehen.

  • 10. Februar: 10.30 Uhr - Kombinations-Abfahrt / 14 Uhr - Slalom
  • 12. Februar: 11.30 Uhr - Super G
  • 15. Februar: 10/13.30 Uhr - Riesenslalom Frauen
  • 18. Februar: 10/13.30 Uhr - Slalom

Video: Emma Aicher gewinnt Silber

Emma Aicher mit der Silbermedaille.
Bildrechte: pa/dpa
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Emma Aicher mit der Silbermedaille.