Ein Personenzug am Bahnhof in Furth im Wald
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Tschechien startet Bahn-Ausbau Richtung Bayern
Bildrechte: picture alliance / Armin Weigel/dpa | Armin Weigel
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Tschechien startet Bahn-Ausbau Richtung Bayern

Tschechien startet Bahn-Ausbau Richtung Bayern

Die Zugstrecke zwischen Pilsen in Tschechien und der bayerischen Grenze bei Furth im Wald wird modernisiert. Heute haben in Tschechien die Arbeiten am ersten Bauabschnitt begonnen – doch bis die Gesamtstrecke ihr neues Gesicht hat, wird es dauern.

Über dieses Thema berichtet: BAYERN 3-Nachrichten am .

In Tschechien hat die Modernisierung der Bahnstrecke zwischen Pilsen (Plzen) und der bayerischen Grenze bei Furth im Wald begonnen. Der erste Bauabschnitt umfasst eine 12,3 Kilometer lange Strecke zwischen der Bier- und Industriestadt und der Gemeinde Chotesov. Das teilte die staatliche Eisenbahnverwaltung mit. 

Wichtig für Fernreisende und Pendler

Die Bahnlinie wird demnach elektrifiziert. Zudem werden zwei Bahnhöfe und ein Haltepunkt modernisiert. Die Arbeiten sollen rund zwei Jahre in Anspruch nehmen. "Wir halten Wort und modernisieren die Strecken, bei denen es am sinnvollsten ist", teilte Tschechiens Verkehrsminister Ivan Bednarik mit. Die Verbindung zwischen Pilsen und Domazlice diene nicht nur dem Fernverkehr nach Bayern, sondern werde auch von vielen Pendlern in der Region genutzt.

Rund 180 Millionen Euro werden investiert

Um auch schwere Güterzüge versorgen zu können, wird in Pilsen ein neues Umspannwerk zur Stromversorgung errichtet. Die Installation des Zugbeeinflussungssystems ETCS soll einen sicheren Bahnbetrieb gewährleisten. Die Gesamtkosten für diesen ersten Abschnitt belaufen sich auf umgerechnet rund 180 Millionen Euro. Ein Teil davon wird durch EU-Fördergelder gedeckt. Für die weiteren Etappen bis hin zur deutschen Grenze bei Domazlice würden derzeit die Dokumente für die Baugenehmigung erstellt, hieß es. Mit der Fertigstellung der Gesamtstrecke werde in den 2030er Jahren gerechnet.

In einer ersten Version dieses Artikels wurden die Kosten für den Ausbau auf rund 18,5 Millionen Euro beziffert. Dies war auf einen Umrechnungsfehler zurückzuführen, wir haben das entsprechend korrigiert.

Mit Informationen von dpa

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