Am Samstag ist in Wörth am Main (Lkr. Miltenberg) eine Flüchtlingsunterkunft komplett ausgebrannt. Die Feuerwehr war mit über 120 Kräften im Einsatz. Verletzt wurde niemand, so die Polizei. Die Brandursache ist noch unklar.
Alarmierung am späten Vormittag
Gegen 11.30 Uhr wurde das Feuer in einem Wohnhaus in der Weberstraße gemeldet, das als Flüchtlingsunterkunft dient. Das Feuer hatte schon mehrere Nachbargebäude in Mitleidenschaft gezogen, eine Ausweitung des Brandes konnte die Feuerwehr aber verhindern. Die Einsatzkräfte konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen, aufwendiger gestalteten sich die anschließenden Nachlöscharbeiten und die Suche nach Glutnestern.
Keine Bewohner verletzt
Die 13 Bewohner der Unterkunft konnten sich noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte in Sicherheit bringen oder waren zum Zeitpunkt des Brandes nicht zuhause, so die Polizei. Drei Menschen wurden mit Verdacht einer Rauchvergiftung von einem Notarzt untersucht, mussten aber nicht weiter behandelt werden. Im nahegelegenen Pfarrsaal wurden die betroffenen Bewohner vorübergehend untergebracht.
Haus bis auf weiteres unbewohnbar
Sie wurden inzwischen vom Landratsamt auf andere Unterkünfte verteilt. Das Wohnhaus ist nicht mehr bewohnbar. Der Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen im sechsstelligen Bereich. Die Kripo hat noch am Nachmittag Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Mit Informationen von dpa
Einsatzkräfte in Wörth am Main (Lkr. Miltenberg)
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