In Schwandorf ist in einem Mehrfamilienhaus am Donnerstagvormittag (16. Januar) ein Feuer ausgebrochen. Das Haus wurde evakuiert. Drei Bewohner erlitten eine leichte Rauchvergiftung.
Haus von Geflüchteten bewohnt
In dem Haus waren laut einer Polizeisprecherin Geflüchtete untergebracht, nach ersten Informationen sind zwölf Menschen dort gemeldet. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Erdgeschoss bereits in Vollbrand. Mehrere Bewohner hätten sich zu diesem Zeitpunkt bereits selbstständig in Sicherheit gebracht, schilderte die Sprecherin. Mindestens zwei Personen wurden durch die Rettungskräfte aus dem Haus geholt.
Polizei: Kein vorsätzliches Handeln
Feuerwehrleute waren mit Atemschutzgeräten ins Haus vorgedrungen, um nach verbliebenen Personen und möglichen Verletzten zu suchen. Der Brand wurde gelöscht. Am Freitag (16. Januar) teilte das Polizeipräsidium Oberpfalz mit, dass nach derzeitigem Kenntnisstand ein vorsätzliches Handeln ausgeschlossen werden könne. Erste Erkenntnisse deuten demnach auf einen technischen Defekt als mögliche Brandursache hin. Die Kriminalpolizei in Amberg bearbeitet den Fall.
Hoher Sachschaden durch Feuer
Das Haus ist vorerst unbewohnbar. Erste Schätzungen der Polizei gingen von einem Sachschaden um die 250.000 Euro aus. Die Bewohner müssen nun woanders untergebracht werden.
Im Audio: Brand in Schwandorfer Asylunterkunft
Beim Brand einer Asylbewerberunterkunft im oberpfälzischen Schwandorf sind drei Menschen leicht verletzt worden.
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