Auf dem Gelände eines Akku-Herstellers in Karlstein (Lkr. Aschaffenburg) sind am Samstagvormittag mehrere Paletten mit Akkus in Brand geraten. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte brannten etwa 25 Paletten mit Akkus im Außenbereich im Vollbrand. Durch das schnelle Eingreifen konnte ein Übergriff auf weitere Lagerteile und Gebäude verhindert werden.
Aufwändige Nachlöscharbeiten
Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich laut Feuerwehr schwierig. Die Akkus mussten in diversen Containern transportiert und mit Wasser geflutet werden, um eine Wiederentzündung zu verhindern. Dafür wurde auch der landkreiseigene Teleskoplader aus Großostheim eingesetzt. Die Arbeiten wurden unter schwerem Atemschutz durchgeführt. Insgesamt kamen neun Atemschutzgeräteträger-Trupps zum Einsatz.
Keine Gefahr für Anwohner und keine Verletzten
Im näheren Umfeld der Einsatzstelle führte ein Erkundungsfahrzeug der Feuerwehr Stockstadt mehrere Luft-Messungen durch. Eine Gefahr konnten die Messgeräte der Feuerwehr nicht feststellen. Insgesamt waren etwa 70 Einsatzkräfte der Feuerwehren Karlstein, Kahl, Stockstadt, Großostheim und Mömbris-Hutzelgrund im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit zwei Fahrzeugen zur Absicherung der Einsatzkräfte vor Ort. Verletzt wurde niemand.
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