Eine offenbar mutwillig auf den Gleisen platzierte Streusalzkiste hat zu zwei Nachtzug-Unfällen in der Nähe von Würzburg geführt. Zunächst kollidierte ein Nachtzug, der auf dem Weg nach Amsterdam war, mit der Kiste, wie die Bundespolizei mitteilte. Obwohl der Triebfahrzeugführer ein Hindernis auf den Gleisen erkannt und eine Schnellbremsung eingeleitet hatte, sei ein Zusammenprall nicht mehr zu vermeiden gewesen.
Auch zweiter Nachtzug betroffen
Teile der Streusalzkiste gerieten laut Polizei auf das Nachbargleis. Dort war ein Nachtzug in Richtung Hamburg unterwegs. Auch dieser prallte mit Teilen der Kiste zusammen und musste eine Schnellbremsung einleiten.
Polizei geht von Absicht aus
Die Polizei geht davon aus, dass die Kiste absichtlich auf den Gleisen platziert worden war. Von den 240 Reisenden wurde niemand verletzt. Die Züge konnten nach etwa zwei Stunden weiterfahren.
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