Beim Rinchnacher Pferdeschlittenrennen im Landkreis Regen ist am vergangenen Sonntag ein Pferd verstorben. Bei dem Rennen am vergangenen Sonntag wurden insgesamt 33 Pferde vor Schlitten gespannt. Gefahren wird nach dem "K.O.-System" mit Ein- oder Zweispännern. Nach dem letzten Rennen des Tages brach eines der Tiere zusammen. Der herbeigerufene Tierarzt konnte nur noch den Tod des Pferdes feststellen. Die genaue Todesursache ist noch unklar.
PETA fordert Untersuchung und Verbot
Die Tierrechtsorganisation PETA hat jetzt das Veterinäramt des Landkreises Regen aufgefordert, den Vorfall zu überprüfen. Zudem fordert die Organisation, die Veranstaltung in Zukunft zu verbieten. Laut Jana Hoger, Fachreferentin bei PETA, brauche es jetzt "die klare Frage, ob hier gegen das Tierschutzgesetz verstoßen wurde".
Landratsamt hat keine Hinweise auf Misshandlung
Ein Sprecher des zuständigen Landratsamtes in Regen bestätigte dem BR am Mittwoch auf Nachfrage, dass es Untersuchungen zur genauen Todesursache des Pferdes gibt, mit einem Ergebnis sei aber erst in einigen Tagen, wenn nicht gar Wochen zu rechnen. Hinweise auf eine schlechte Behandlung des Pferdes oder gar einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, gebe es bisher nicht, so der Sprecher.
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