Am frühen Morgen hat ein Haus in Stetten im Landkreis Unterallgäu Feuer gefangen. Dass sich bei dem Brand des Doppelhauses alle Bewohner rechtzeitig ins Freie retten konnten, ist laut Polizei wohl zwei Hunden zu verdanken. Ein Ehepaar, das in einer Hälfte des Hauses wohnte, wurde durch das Gebell der Tiere geweckt. Daraufhin entdeckte das Paar den Brand, der im Dach der benachbarten Haushälfte ausgebrochen war, und alarmierte umgehend ihre 47-jährige Nachbarin, die das Gebäude ebenfalls unverletzt verlassen konnte.
Beide Haushälften nicht mehr bewohnbar
Bei dem Brand ist ein Schaden von insgesamt rund 400.000 Euro entstanden. Durch Flammen und Löschwasser wurden beide Haushälften so stark beschädigt, dass sie aktuell nicht mehr bewohnbar sind. Da während der Löscharbeiten die Stromleitungen zum betroffenen Gebäude gekappt werden mussten, fiel auch in mehreren Nachbarhäusern der Strom aus. Bis der wieder fließt, wird es aber wohl noch bis zum Nachmittag dauern.
Die Ursache für das Feuer ist derzeit noch unklar. Die Kriminalpolizeiinspektion Memmingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Ob und welche Belohnung die beiden Hunde für ihre Heldentat bekommen haben, wurde nicht mitgeteilt.
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