Die beiden Haupteingänge zum Oktoberfest waren am Samstag am frühen Abend wegen des großen Besucherandrangs kurzzeitig gesperrt, sind nach Angaben der Festleitung aber wieder offen. Bereits gegen 16.30 Uhr hatte sie über einen Post in den sozialen Medien dazu aufgerufen, zu einem späteren Zeitpunkt auf die Wiesn zu kommen, weil gerade "sehr viele Gäste" da seien.
Alle Zelte geschlossen
Wie im vergangenen Jahr am zweiten Wiesn-Samstag strömten zahlreiche Menschen auf das Festgelände. Während des Reservierungswechsels wurde es dann zunehmend enger. Immer wieder wurden Durchsagen gemacht – auf Deutsch, Englisch und Italienisch. Beispielsweise wurden die Besucherinnen und Besucher darum gebeten, nicht vor Zelten stehen zu bleiben. Diese waren voll. Ohne Reservierung war dort kein Eintritt mehr möglich. Im Freien schoben sich die Menschen zwischen den Fahrgeschäften und Buden hindurch.
Grund zur Beunruhigung bestand laut einer Sprecherin allerdings nicht: "Es ist das schöne Wetter, es ist der Samstag, es ist das mittlere Wochenende und es ist der Reservierungswechsel in den Zelten. Es ist alles gemeinsam", zählte die Sprecherin die Ursachen für die Situation auf.
Frühwarnsystem gegen Besucherstaus
Im vergangenen Jahr hatte es am mittleren Wiesn-Samstag auf dem Festgelände stellenweise ein so kritisches Gedränge gegeben, dass viele Menschen Angst bekamen. Danach hat die Stadt das Sicherheitskonzept nachgeschärft mit dem Ziel, Besucherstaus früher zu erkennen, um ihnen gegensteuern zu können. Unter anderem wird jetzt das ganze Gelände mit Kameras überwacht. Die Bilder werden auch mit KI und der Unterstützung von "Crowdspottern" ausgewertet. Am Samstag gab es zudem Informationen aus einem Polizei-Hubschrauber über dem Gelände.
Mit Informationen von dpa
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