Aufatmen am Klinikum Main-Spessart. Dort hatte eine IT-Störung Teile des Betriebs lahmgelegt. Von Montagmittag bis Mitternacht gab es einen Aufnahmestopp für Patientinnen und Patienten. Auch von der Notfallversorgung war das Klinikum in diesem Zeitraum abgemeldet.
Klinik wieder normal erreichbar
Nun am Dienstagvormittag teilt das Klinikum über seine Webseite mit: Die IT-Störung konnte behoben werden. Demnach stünden die Systeme wieder stabil zur Verfügung. "Patientinnen und Patienten können wieder regulär aufgenommen und medizinische Notfälle wieder wie gewohnt versorgt werden", so das Klinikum. Auch telefonisch und per Mail ist das Klinikum wieder wie üblich erreichbar. "Wir sind froh, dass wir die Störung zügig beheben konnten", sagt Klinikreferent René Bostelaar. Die Mitarbeitenden hätten "in dieser außergewöhnlichen Situation sehr schnell und professionell reagiert und die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten jederzeit sichergestellt". Die Notfallpläne für eine solche Situation hätten "voll gegriffen".
Ursache war interne technische Störung
Wie berichtet ist es am Montag am Klinikum Main-Spessart zu einer "schwerwiegenden Störung der IT-Systeme" gekommen. Die Störung war im laufenden Betrieb festgestellt worden und betraf zentrale IT-Systeme, insbesondere den Speicher-Bereich sowie die telefonische Erreichbarkeit des Hauses. Daraufhin wurden die Krankenhauseinsatzleitung und der Notfallplan aktiviert. Die Folgen: Aufnahmestopp, eine Abmeldung von der Notfallversorgung sowie eingeschränkte Erreichbarkeit telefonisch und per Mail. Die Versorgung der Menschen im Krankenhaus sowie die Patientendaten seien aber zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen.
Als Ursache für die Störung nannte das Klinikum schon am Montagabend ein internes technisches Problem bei der IT-Infrastruktur. Es habe sich ausdrücklich nicht um einen Cyberangriff gehandelt. Vor Ort arbeitete die IT-Abteilung an der Behebung der Störung und wurde auch von externen Dienstleistern unterstützt.
Vorfall soll für die Zukunft analysiert werden
Die technischen Abläufe und Maßnahmen sollen im Nachgang umfassend ausgewertet werden, "um die Ausfallsicherheit der IT-Infrastruktur weiter zu erhöhen", so das Krankenhaus weiter. Die Situation werde vollständig untersucht und analysiert, gegebenenfalls würden nötige Schritte zur IT-Sicherheit und -Stabilität ergriffen.
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