Marcus König bei der Wahlaprty
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In Nürnberg konnte sich Oberbürgermeister Marcus König von der CSU gegen den SPD-Herausforderer Nasser Ahmed durchsetzen.
Bildrechte: Daniel Karmann
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In Nürnberg konnte sich Oberbürgermeister Marcus König von der CSU gegen den SPD-Herausforderer Nasser Ahmed durchsetzen.

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Nürnberg: Mit König erstmals CSU-Bürgermeister wiedergewählt

Nürnberg: Mit König erstmals CSU-Bürgermeister wiedergewählt

Seiner ersten Amtsperiode kann Marcus König (CSU) nun eine zweite folgen lassen: König bleibt Oberbürgermeister in der zweitgrößten Stadt Bayerns. Und zumindest in einer Hinsicht ist es ein historisches Ergebnis.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Wahl am .

"Ich bin erleichtert und danke allen Nürnbergerinnen und Nürnbergern, die mir das Vertrauen ausgesprochen haben", sagte Nürnbergs neuer und alter Bürgermeister Marcus König im Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk. Er werde alles daran setzen, "unser Nürnberg in die Zukunft zu führen", so der 45-jährige König in Interview.

Historisches Ergebnis in Nürnberg

Marcus König ist im Nachkriegs-Nürnberg erst der zweite Oberbürgermeister der CSU und der erste CSU-Kandidat, der eine zweite Amtszeit erreicht. "Es ist auch ein historischer Moment für uns als Partei, weil es noch nie einen CSU-Oberbürgermeister gab, der wiedergewählt worden ist", sagte er.

König wurde mit 55,5 Prozent der Stimmen gewählt. Sein Herausforderer Nasser Ahmed (SPD) erhielt 44,5 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung bei der Stichwahl lag bei 41,1 Prozent. Bereits im ersten Wahlgang vor zwei Wochen lag König mit 46 Prozent vorne. Sein 37-jähriger Herausforderer Ahmed erhielt am 8. März 34,9 Prozent.

König setzte auf Stabilität

Während des Wahlkampfs setzte König vor allem auf Verlässlichkeit und Stabilität. In seinem Wahlprogramm versprach er unter anderem, dass in Zukunft Baustellen in der Stadt besser geplant werden sollen, um lange Sperren und Staus zu vermeiden. Auch das Thema "Start des Frankenschnellweg-Ausbaus" stand auf seiner Agenda.

Ahmed: Sorge um niedrige Wahlbeteiligung

Schon kurz nach dem Bekanntwerden des vorläufigen Endergebnisses gratulierte der SPD-Herausforderer Nasser Ahmed dem Oberbürgermeister. Angesichts der niedrigen Wahlbeteiligung sagte er: "Wir müssen noch mehr Menschen mobilisieren dafür, dass Politik in ihrem Leben etwas zum Positiven bewegen kann.". In den nächsten sechs Jahren werde er daran arbeiten, Zweifel an der Demokratie auszuräumen.

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