Die Polizei hat am Morgen des 1. Januar im oberbayerischen Fischbachau auf einen 33-jährigen Mann geschossen, der zuvor Rettungskräfte mit einer Armbrust bedroht haben soll. Die Besatzung eines Rettungswagens wollte gegen 3.00 Uhr früh dem 33-Jährigen helfen, der vor einem Wohnhaus im Freien gelegen hatte.
Als der Mann laut Polizei die Helfer mit einer geladenen Armbrust bedrohte, hätten sich diese zurückgezogen. Die alarmierte Polizei sperrte das Umfeld ab und zog Spezialkräfte aus München hinzu.
Psychische Ausnahmesituation
Der 33-Jährige hatte sich inzwischen wieder in das Haus begeben, in dem seine Lebensgefährtin und Angehörige ihrer Familie leben. Weil die Polizei davon ausging, dass von dem Mann, der sich in einer psychischen Ausnahmesituation befunden haben soll, eine Gefahr für sich und andere ausging, sei er von den Spezialkräften gestoppt worden. Dabei wurde auf ihn geschossen. Der 33-Jährige kam schwer verletzt ins Krankenhaus, Lebensgefahr bestehe nicht mehr.
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