Das Paar aus Nürnberg hatte sich am Freitag (20.3.) am Tegernsee standesamtlich das Ja-Wort gegeben. Tags darauf sollte dann eine romantische freie Trauung stattfinden.
Wunsch: Nacht vor Trauung getrennt verbringen
Das Paar entschied sich für die Tradition, die letzte Nacht vor der Eheschließung getrennt voneinander zu verbringen. Während die Braut in einem Hotel nächtigte, zog der 32-jährige Bräutigam mit Freunden zu einem Junggesellenabschied los und besuchte dabei die "bekannten Ausflugsgaststätten in Tegernsee", wie die Polizei berichtet.
Mit steigendem Alkoholpegel ändern sich die Pläne des Bräutigams
Im Verlauf des Abends und mit steigendem Alkoholkonsum wollte der Bräutigam seine Ehefrau aufsuchen. Die Freunde wollten das laut Polizei offenbar verhindern, weshalb es zum handfesten Streit zwischen den Männern kam.
Bräutigam wählt Notruf, Polizei rückt an
Schließlich wählte der Bräutigam selbst den Notruf, woraufhin die Polizei anrückte. Die Beamten versuchten, den Streit zu klären und nahmen den deutlich alkoholisierten Bräutigam mit auf die Dienststelle. Ein dort durchgeführter Atemalkoholtest ergab laut Polizei einen "stattlichen Wert".
Nacht in der Zelle zur Beruhigung
Die Polizeibeamten holten schließlich die Ehefrau des Bräutigams auf die Wache. Auch sie konnte die Lage jedoch nicht beruhigen. Um weitere Konflikte zu vermeiden, wurde deshalb entschieden, dass der Bräutigam die restliche Nacht im Polizeigewahrsam verbringen sollte.
Bräutigam wieder frei zur freien Trauung
Ein "eher ungewöhnlicher Auftakt für den eigentlichen Hochzeitstag" wie die Polizei süffisant in ihrem Pressebericht schrieb. Ob die freie Trauung wie geplant stattfand, war der Polizei nicht bekannt.
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