Blick in eine Arrestzelle der Bayerischen Polizei mit grauen Stahlwänden und einer spartanischen Betonliege. Berufsinformationstag vom Polizeipräsidium Schwaben Nord in Augsburg.
Blick in eine Arrestzelle der Bayerischen Polizei mit grauen Stahlwänden und einer spartanischen Betonliege. Berufsinformationstag vom Polizeipräsidium Schwaben Nord in Augsburg.
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Symbolbild - Gar nicht so gemütlich - eine Arrestzelle der bayerischen Polizei.
Bildrechte: picture alliance / CHROMORANGE | Michael Bihlmayer
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Mann verbringt Nacht vor der Trauung in Polizeigewahrsam

Mann verbringt Nacht vor der Trauung in Polizeigewahrsam

Die Nacht vor seiner eigenen Trauung hat sich für einen 32-jährigen Mann völlig anders entwickelt als erwartet – und endete schließlich im Polizeigewahrsam. Mit im Spiel war ein Atemalkoholtest von "stattlichem Wert", so die Polizei.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio am .

Das Paar aus Nürnberg hatte sich am Freitag (20.3.) am Tegernsee standesamtlich das Ja-Wort gegeben. Tags darauf sollte dann eine romantische freie Trauung stattfinden.

Wunsch: Nacht vor Trauung getrennt verbringen

Das Paar entschied sich für die Tradition, die letzte Nacht vor der Eheschließung getrennt voneinander zu verbringen. Während die Braut in einem Hotel nächtigte, zog der 32-jährige Bräutigam mit Freunden zu einem Junggesellenabschied los und besuchte dabei die "bekannten Ausflugsgaststätten in Tegernsee", wie die Polizei berichtet.

Mit steigendem Alkoholpegel ändern sich die Pläne des Bräutigams

Im Verlauf des Abends und mit steigendem Alkoholkonsum wollte der Bräutigam seine Ehefrau aufsuchen. Die Freunde wollten das laut Polizei offenbar verhindern, weshalb es zum handfesten Streit zwischen den Männern kam.

Bräutigam wählt Notruf, Polizei rückt an

Schließlich wählte der Bräutigam selbst den Notruf, woraufhin die Polizei anrückte. Die Beamten versuchten, den Streit zu klären und nahmen den deutlich alkoholisierten Bräutigam mit auf die Dienststelle. Ein dort durchgeführter Atemalkoholtest ergab laut Polizei einen "stattlichen Wert".

Nacht in der Zelle zur Beruhigung

Die Polizeibeamten holten schließlich die Ehefrau des Bräutigams auf die Wache. Auch sie konnte die Lage jedoch nicht beruhigen. Um weitere Konflikte zu vermeiden, wurde deshalb entschieden, dass der Bräutigam die restliche Nacht im Polizeigewahrsam verbringen sollte.

Bräutigam wieder frei zur freien Trauung

Ein "eher ungewöhnlicher Auftakt für den eigentlichen Hochzeitstag" wie die Polizei süffisant in ihrem Pressebericht schrieb. Ob die freie Trauung wie geplant stattfand, war der Polizei nicht bekannt.

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