Eltern vergessen 14-jährigen Sohn nachts auf Autobahn-Parkplatz
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Eltern vergessen 14-jährigen Sohn nachts auf Autobahn-Parkplatz
Bildrechte: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Michael Reichel
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Eltern vergessen 14-jährigen Sohn nachts auf Autobahnparkplatz

In der Oberpfalz haben Eltern ihren 14-jährigen Sohn auf einem Autobahnparkplatz zurückgelassen, ohne dass es ihnen zunächst aufgefallen war. Ein ähnlicher Fall ereignete sich für eine Familie am Münchner Hauptbahnhof.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten aus Oberbayern am .

Ihren 14 Jahre alten Sohn haben Eltern auf der Rückfahrt aus dem Urlaub nachts auf einem Parkplatz an der Autobahn 3 vergessen. Die in England lebende Familie habe bei Lupburg im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz kurz Pause gemacht, als der Sohn unbemerkt den Wagen verließ, teilte die Polizei mit. Die Eltern seien weitergefahren, ohne zu merken, dass der 14-Jährige nicht mehr an Bord war.

Sohn auf Parkplatz – Handy im Auto

Weil sein Handy im Wagen mit den Eltern in Richtung England unterwegs war, wandte sich der Jugendliche demnach Hilfe suchend an einen Autofahrer auf dem Parkplatz. Der wiederum rief die Polizei. Die Beamten nahmen den 14-Jährigen mit zur Dienststelle und versuchten, seine Eltern anzurufen – was laut Polizei erst nach mehreren Versuchen gelang. Inzwischen hatten die beiden das Fehlen ihres Sohnes bemerkt und waren auf dem Rückweg zum Parkplatz.

Happy End nach zweieinhalb Stunden

Insgesamt vergingen zwischen dem Anruf des Autofahrers und dem Zusammentreffen der Familie bei der Polizei laut einer Sprecherin gut zweieinhalb Stunden. Warum der 14-Jährige den Wagen bei der nächtlichen Pause verlassen hatte, konnte die Polizeisprecherin nicht sagen.

Kinder am Gleis – Mutter im Zug

Auch in Frankfurt wurde eine Familie mithilfe der Polizei wieder zusammengeführt. Die drei Kinder standen am Hauptbahnhof München noch am Gleis, als sich die Türen schlossen und der ICE nach Frankfurt losfuhr – mit der Mutter an Bord. Auf Wunsch der Mutter wurden die Kinder im Alter von neun, 12 und 14 Jahren in einen anderen Fernzug gesetzt. In Frankfurt führten dann Beamte der Bundespolizei die Familie wieder zusammen.

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