Zwischen 2.00 Uhr und 4.00 Uhr haben nach Angaben der Polizei gleich drei Piloten am Albrecht Dürer Airport Nürnberg gemeldet, dass sie - unabhängig von einander während des jeweiligen Lande- oder Startvorgangs - ein Objekt gesichtet hätten. Da es sich möglichweise um eine Drohne gehandelt haben könnte, setzte die Polizei entsprechende Detektoren ein, wie sie auf BR-Anfrage mitteilte. Die konnten aber keine Hinweise auf eine Drohne liefern.
Temporäre Beeinträchtigungen wegen Flugsicherheitsmaßnahmen
Die Grenzpolizeiinspektion Nürnberg-Flughafen habe umgehend, in enger Abstimmung mit den Verantwortlichen des Albrecht-Dürer-Airports Nürnberg und der Deutschen Flugsicherung, Maßnahmen zur Aufklärung und der Detektion des gemeldeten Objekts durchgeführt, so die Polizei. Unter anderem waren Drohnendetektionsgeräte, Streifenwagen und auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz. In diesem Zusammenhang kam es im genannten Zeitraum auch zu temporären Beeinträchtigungen des Flugverkehrs.
Noch immer unbekannt, das gesichtete Objekt
Bisher sei aber noch nicht geklärt, um was es sich bei dem gemeldeten Objekt gehandelt habe. Es wurden keine Hinweise auf eine Drohne gefunden. Es könnte auch, so ein Polizeisprecher, eine optische Täuschung gewesen sein, die die Piloten irritierte. Die Grenzpolizeiinspektion Nürnberg führt nun die weiteren Ermittlungen zur Klärung des Geschehens.
Auch weil im September auf dem Flughafen Leipzig/ Halle eine mit Sprengstoff bestückte Drohne rechtzeitig entdeckt worden war, wird die Sichtung eines unbekannten Flugobjekts an einem Flughafen mit größter Vorsicht behandelt.
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