Symbolbild: Zu sehen ist eine Einbruchstelle des zugefrorenen Eibsees
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Symbolbild: Mehrere Menschen sind am Eibsee eingebrochen und konnten von der Wasserwacht gerettet werdnen.
Bildrechte: picture alliance/dpa | Karl-Josef Hildenbrand
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Symbolbild: Mehrere Menschen sind am Eibsee eingebrochen und konnten von der Wasserwacht gerettet werdnen.

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Rettungseinsatz: Drei Menschen brechen am Eibsee ins Eis ein

Rettungseinsatz: Drei Menschen brechen am Eibsee ins Eis ein

Mehrere Menschen sind am Eibsee in Grainau ins Eis eingebrochen. Die Wasserwacht rückte aus und konnte sie retten. Die Polizei warnt: Das Betreten der Eisflächen ist derzeit lebensgefährlich.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten aus Oberbayern am .

Drei Menschen sind auf dem Eibsee in Grainau im Landkreis Garmisch-Partenkirchen ins Eis eingebrochen. Der Vorfall ist nochmal gut ausgegangen. Die Wasserwacht konnte alle Verunglückten retten, wie die Polizei mitteilte.

Rettungseinsatz mit Luftkissenfahrzeug und Hubschrauber

Demnach waren drei Menschen im Randbereich der Eisfläche in Not geraten. Die Einsatzkräfte rückten mit einem Luftkissenfahrzeug zur Rettung aus. Ein Hubschrauber sowie zahlreiche Rettungskräfte und die Polizei unterstützten den Einsatz. Nach Angaben eines Polizeisprechers blieben die drei Verunglückten unverletzt, da sie im flachen Gewässer eingebrochen waren.

Großer Rettungseinsatz am Eibsee bereits vergangenes Jahr

Die teils zugefrorene Eisfläche des Eibsees wird immer wieder falsch eingeschätzt. Bereits vergangenes Jahr kam es zu einem Großeinsatz von Rettungskräften, nachdem 16 Menschen ins Eis eingebrochen waren. Eine Gruppe indischer Touristen im Alter von 22 bis 29 Jahren hatte sich auf die nur dünne Eisschicht des Eibsees gewagt. Mehrere davon gerieten mit Teilen ihres Körpers unter die Eisdecke in das Wasser, konnten jedoch mit eigener Kraft an das Ufer gelangen. Drei Personen stürzten komplett durch die Eisdecke in den See, konnten aber gerettet werden.

Polizei warnt vor Einbruchsgefahr auf dem Eis

Aufgrund der frühlingshaften Temperaturen und der ungleichmäßigen Eisschmelze besteht derzeit eine hohe Einbruchsgefahr. Das Betreten der verbliebenen Eisflächen ist nach Einschätzung der Polizei potenziell lebensgefährlich. Die Beamten raten deshalb dringend davon ab, den See zu betreten.

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