(Symbolbild) Zahlreiche Einsatzkräfte am Tatort in Schongau.
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(Symbolbild) Am Tag nach der mutmaßlichen Amoktat an einer Schule in Schongau werden erste Hintergründe bekannt – auch zum Tatverdächtigen.
Bildrechte: picture alliance / HMB Media | Michael Nibel
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(Symbolbild) Am Tag nach der mutmaßlichen Amoktat an einer Schule in Schongau werden erste Hintergründe bekannt – auch zum Tatverdächtigen.

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Schongau: Polizei gibt Informationen zum Tatverdächtigen bekannt

Schongau: Polizei gibt Informationen zum Tatverdächtigen bekannt

Nach der mutmaßlichen Amoktat an einer Schule in Schongau werden erste Hintergründe bekannt – auch zum Tatverdächtigen. Gegen den 16 Jahre alten mutmaßlichen Angreifer, der selbst Schüler am Welfen-Gymnasium war, wurde Haftbefehl erlassen.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio Nachrichten am .

Nach der mutmaßlichen Amoktat an einem Gymnasium im oberbayerischen Schongau sitzt der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft. Der 16-Jährige werde dringend unter anderem des versuchten Mordes in zwei Fällen verdächtigt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.

Der Jugendliche, ein Kroate, war selbst an dem Gymnasium zur Schule gegangen. Zweimal war er befristet vom Unterricht ausgeschlossen worden. Nach zahlreichen Gesprächen zwischen Eltern, Lehrern und Schulpsychologen sei er dann von der Schule abgemeldet und an einer neuen Schule angemeldet worden. Er befand sich zumindest zeitweise in psychiatrischer Behandlung. 

Der Tatverdächtige: Kein Unbekannter für die Behörden

Wegen zweier Vorfälle aus dem Jahr 2025 ermittelt die Staatsanwaltschaft München II bereits gegen ihn – weil er unter anderem Mitschüler bedroht und in sozialen Netzwerken Amokläufe verherrlicht haben soll. Haftgründe hätten in diesem Ermittlungsverfahren aber "zu keinem Zeitpunkt" vorgelegen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.

Der mutmaßliche Tathergang

Am Mittwochmittag sind am Welfen-Gymnasium in Schongau zwei 13-jährige Mädchen mit einem Messer schwer verletzt worden. Die Polizei nahm einen 16-jährigen Tatverdächtigen fest. Sie gehe derzeit davon aus, dass die Mädchen Zufallsopfer wurden.

Mutige Schüler und Lehrkräfte verhindern noch Schlimmeres

Zwei Lehrkräfte überwältigten den Angreifer, Schülerinnen und Schüler kamen den beiden schwer verletzten Mädchen sofort zu Hilfe. Sie legten Druckverbände an und retteten so wahrscheinlich einem der 13-jährigen Mädchen das Leben.

"Die Ersten haben gleich Rettungskräfte und Polizei angerufen. Mitschüler von mir, ich hab auch gleich natürlich mitgeholfen, haben ihre Hemden und Shirts von sich gerissen, haben sie als Druckverbände benutzt, um die Blutungen zu stillen. Alles mit voller Kraft draufgedrückt", berichtete der 19-jährige Levi Lachmann. Bayerns Kultusministerin Anna Stolz besuchte am Vormittag die Schule, um den Helfenden zu danken.

Im Reel: Schüler wohl Lebensretter in Schongau

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