Mehrere Kleinkinder stehen an einem Zaun.
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Wenn die Kinderbetreuung in einer Region gut ausgebaut ist, verdienen Mütter durchschnittlich mehr. Das hat das IAB festgestellt.
Bildrechte: stock.adobe.com/Anna Ritter
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Wenn die Kinderbetreuung in einer Region gut ausgebaut ist, verdienen Mütter durchschnittlich mehr. Das hat das IAB festgestellt.

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Studie: Bei Ausbau der Kinderbetreuung steigt Mütter-Einkommen

Studie: Bei Ausbau der Kinderbetreuung steigt Mütter-Einkommen

Je besser die Kinderbetreuung ausgebaut ist, desto häufiger und länger arbeiten Mütter und ihr Einkommen steigt. Dies zeigt eine neue Studie. Nach Erkenntnissen der Forschenden hat dies auch langfristig positive Effekte auf den Arbeitsmarkt.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio am .

Der Ausbau der Kinderbetreuung seit Anfang der 2000er Jahre hat das Einkommen von Müttern in Deutschland steigen lassen. Das hat das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) in einer am Dienstag veröffentlichten Studie (externer Link) festgestellt. Denn: Wenn sie ihre Kinder gut betreut wüssten, arbeiteten Mütter häufiger und länger, heißt es darin. Besonders wenn die Betreuung für unter Dreijährige gut ausgebaut sei, nähmen Mütter häufiger eine Vollzeitstelle an, so das IAB. Demnach stieg die Betreuungsquote von unter Dreijährigen seit dem Jahr 2007 um 20 Prozent. Zeitgleich hätten sich die Einkommenseinbußen von Müttern nach der Geburt eines Kindes um etwa 4,5 Prozent verringert.

Gute Kinderbetreuung fördert Karriere von Frauen

Dank einer guten frühkindlichen Betreuung entwickle sich die Karriere der Frauen auch später positiv, stellte IAB-Forscherin Lisa-Marie Duletzki fest. "So arbeiten Frauen langfristig häufiger in Vollzeit und weniger in geringfügiger Beschäftigung wie Minijobs", so Duletzki.

Regionen mit wenig Kitaplätzen profitierten besonders

Besonders stark sei der Effekt in den Regionen in Deutschland, in denen Mütter zuvor ihre Erwerbsarbeit nach der Geburt eines Kindes wegen fehlender Betreuungsangebote reduziert hätten. Nach Einschätzung des IAB ist die frühkindliche Betreuung daher ein geeignetes politisches Instrument, um langfristig geschlechtsspezifische Ungleichheiten am Arbeitsmarkt zu reduzieren.

So hat das IAB geforscht

Für seine Studie hat das IAB nach eigener Darstellung die Erwerbsverläufe von Frauen in ganz Deutschland untersucht, die zwischen 2001 und 2014 ihr erstes Kind bekommen haben und vor der Geburt schon erwerbstätig waren. Pro Geburtsjahrgang umfasste die Stichprobe demnach rund 240.000 Mütter.

Die Studie nutzte größere Ausbauschübe bei der U3-Betreuung, um den kausalen Effekt des Kitaausbaus zu bestimmen. Dabei wurden Kreise verglichen, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten die Kinderbetreuung ausgebaut haben. So sei das Risiko verringert worden, dass bestehende Unterschiede zwischen Regionen fälschlich dem Kitaausbau zugeschrieben wurden, so das IAB.

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