"Wen juckt's, in wen ich mich verlieb'?": Die Teilnhmer beim CSD-Umzug in Nürnberg demonstrierten für Gleichberechtigung.
"Wen juckt's, in wen ich mich verlieb'?": Die Teilnhmer beim CSD-Umzug in Nürnberg demonstrierten für Gleichberechtigung.
Bild
"Wen juckt's, in wen ich mich verlieb'?": Die Teilnhmer beim CSD-Umzug in Nürnberg demonstrierten für Gleichberechtigung.
Bildrechte: BR/Uschi Schmidt
Schlagwörter
Bildrechte: BR/Uschi Schmidt
Videobeitrag

"Wen juckt's, in wen ich mich verlieb'?": Die Teilnhmer beim CSD-Umzug in Nürnberg demonstrierten für Gleichberechtigung.

Videobeitrag
>

Teilnehmerrekord: Mehr als 20.000 bei CSD-Demo in Nürnberg

Teilnehmerrekord: Mehr als 20.000 bei CSD-Demo in Nürnberg

Der Rekord aus dem Vorjahr wurde geknackt: In Nürnberg haben mehr als 20.000 Menschen am CSD-Umzug in Nürnberg teilgenommen. Aufgrund des Anschlags auf die CSD-Veranstaltung in Berlin schärfte die Polizei das Sicherheitskonzept nach.

Über dieses Thema berichtet: BR24 am .

In Nürnberg haben sich heute laut Angaben von Polizei und Veranstalter mehr als 20.000 Menschen am Demonstrationszug anlässlich des Christopher Street Days (CSD) beteiligt. Damit wurde der bisherige Rekord aus dem Vorjahr von 17.500 Teilnehmenden an dem Nürnberger CSD übertroffen. Die Demonstrierenden sind zur Stunde noch unterwegs, die Polizei könne deshalb noch keine genauere Teilnehmerzahl nennen, so ein Sprecher im BR24-Gespräch. Man schätze, dass es rund 23.000 Menschen seien.

Innenminister Herrmann mit Sicherheitsappell vor CSD in Nürnberg

Die friedliche Veranstaltung sei bislang ohne Zwischenfälle verlaufen. Aufgrund des Anschlags auf die CSD-Veranstaltung vor zwei Wochen in Berlin sei das Sicherheitskonzept nachgeschärft worden. Konkrete Angaben dazu machte die Polizei aus sicherheitstaktischen Gründen nicht. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hatte im Vorfeld der Veranstaltung deutlich gemacht, dass diese Veranstaltung ohne jedwede Störung zur Aufführung kommen solle.

"Nürnberg liebt": Zeichen gegen Rechtsruck

Am Prinzregentenufer setzten sich am Mittag mehr als 60 Demogruppen in Bewegung – darunter Unternehmen, Vereine, politische Parteien sowie zahlreiche Einzelpersonen aus der LGBTQIA+-Community. Unter dem Motto "Nürnberg liebt" demonstrierten die Menschen für Sichtbarkeit, Gleichberechtigung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Laut den Veranstaltern sollte ein Zeichen gegen den zunehmenden Rechtsruck und gegen die steigende Zahl queerfeindlich motivierter Übergriffe gesetzt werden.

Prideweeks in Nürnberg dauern bis Sonntag

Am Nachmittag endet der Demonstrationszug am Nürnberger Jakobsplatz. Die sogenannten Prideweeks in der Metropolregion Nürnberg dauern noch bis morgen. Dazu gehören mehr als 80 Veranstaltungen zu queeren Themen in Form von Workshops, Infoveranstaltungen, Lesungen, Partys, Demos, Führungen, Theater und Kinofilmen.

Christopher Street Day: Ursprung in New York

Der CSD steht für Christopher Street Day. Er ist ein Demonstrationstag, ein Gedenktag und ein Fest für die Rechte von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans-, inter- und queeren Menschen. Historisch geht er zurück auf einen Aufstand im Juni 1969 in der New Yorker Christopher Street gegen gewalttätige Razzien der Polizei.

Im Video: Buntes Treiben bei CSD-Demo in Nürnberg

In Nürnberg hat ein großer CSD-Demo-Zug durch die Nürnberger Innenstadt stattgefunden.
Bildrechte: BR/Uschi Schmidt
Videobeitrag

In Nürnberg hat ein großer CSD-Demo-Zug durch die Nürnberger Innenstadt stattgefunden.

BR24 auf Instagram: Neuer Rekord bei CSD in Nürnberg

Das ist die Europäische Perspektive bei BR24.

"Hier ist Bayern": Der BR24 Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!