Eine 74-jährige Frau ist bei einer Wanderung auf der 1.668 Meter hohen Bodenschneid im Landkreis Miesbach ums Leben gekommen. Laut Polizei verlor sie auf hart gefrorenem Altschnee den Halt und rutschte rund 150 Meter weit über steiles Gelände hinab. Kräfte der Bergwacht und die Besatzung eines Rettungshubschraubers konnten vor Ort nur noch den Tod der 74-jährigen Münchnerin feststellen.
Kind rutscht aus und muss in Klinik
Wenige Kilometer von der Unglücksstelle entfernt musste ebenfalls gestern die Bergwacht Rottach-Egern zu einem Kind ausrücken, das beim Abstieg von der Rauheckalm ausgerutscht und mit dem Bauch gegen einen Baumstumpf geprallt war. Das Kind, das unter Schmerzen, Schwindel und Übelkeit litt, wurde gemeinsam mit dem Vater in eine Klinik geflogen. Die beiden Geschwister begleitete die Bergwacht ins Tal.
Tödlicher Absturz am Petersberg
Ein 46-Jähriger kam beim Abstieg vom Petersberg im Landkreis Rosenheim ums Leben. Laut Polizei war der Wanderer in ein steiles Waldgelände gestürzt und dabei tödlich verletzt worden. Der Mann sei zusammen mit einem Begleiter und einem weiteren Wanderer unterwegs gewesen, heißt es. Gestürzt ist nur der 46-Jährige – warum, ist bislang unklar. Die Bergwacht und ein Notarzt rückten zu dem Unfallort bei Flintsbach am Inn aus, stellten jedoch nur noch den Tod des 46-Jährigen fest.
Vorsicht im Gebirge
Die Polizei warnt gemeinsam mit der Bergwacht vor den teils winterlichen Verhältnissen im Gebirge. Die Nordseite und Stellen im Schatten seien größtenteils noch mit Schnee bedeckt.
Das ist die Europäische Perspektive bei BR24.
"Hier ist Bayern": Der BR24 Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!
