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Seit 2022 vermisst: Vanessa Huber aus Bayern in Rostock gesehen?

Seit 2022 vermisst: Vanessa Huber aus Bayern in Rostock gesehen?

Mehrere Zeugen haben der Polizei gemeldet, die vermisste Vanessa Huber aus Unterhaching im Raum Rostock gesehen zu haben. Es gebe konkrete Hinweise, dass sich die Frau möglicherweise an der Ostsee aufhält.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten aus Oberbayern am .

Die 2022 aus Unterhaching verschwundene Vanessa Huber soll in Rostock gesehen worden sein. Die heute 42-Jährige wurde von mehreren Zeugen gesehen, die sich dann bei der Polizei gemeldet haben.

Polizei liegen aktuelle Videos vor

Nach Angaben der Polizei gibt es konkrete Hinweise, dass sich die seit mehr als dreieinhalb Jahren vermisste Frau möglicherweise im Raum Rostock-Warnemünde aufhält. Sie soll dort Anfang der Woche von mehreren Zeugen gesehen worden sein.

Inzwischen haben die Ermittler auch aktuelle Videoaufzeichnungen. Die Polizei sucht nun nach einer etwa 1,75 Meter großen, schlanken Frau mit blonden, langen Haaren, die wahrscheinlich zum Zopf gebunden sind. Auf den Aufnahmen trug sie eine dunkelblaue Jacke, Jeans und dunkle Schuhe. Außerdem hatte sie einen auffallend roten Rucksack mit sich. Die Polizei bittet um Hinweise zum aktuellen Aufenthaltsort der Vermissten.

Ehemann war Tatverdächtiger

Die Frau war im November 2022 spurlos aus Unterhaching verschwunden. Die Polizei hatte unter anderem mit einem Aufruf in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" versucht, ihr mysteriöses Verschwinden aufzuklären. Die Frau hatte sich Ende Oktober 2022 heftig mit ihrem Ehemann gestritten und dann wieder versöhnt. Am 7. November meldete der Mann die Frau als vermisst. 

In der Wohnung des Paares fand die Polizei Bank- und Kreditkarten, Brille, Geldbörse, Handys, Verlobungs- und Ehering sowie den Ausweis der Verschwundenen. Der Ehemann geriet unter Tatverdacht, allerdings gab es keine konkreten Hinweise auf ein Gewaltverbrechen. Nach seinem Tod 2024 wurden die Ermittlungen eingestellt. Als die Beamten den Fall wenige Monate später im Fernsehen vorstellten, hielten sie ein Gewaltdelikt ebenso für möglich wie einen Suizid oder ein Untertauchen.

Mit Informationen von dpa

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