(Archivbild): Deutschland, Mu_nchen, 11.02.2026, U-Bahnhof Quiddestraße in Neuperlach geschlossen, ein Gitter versperrt den Zugang.
(Archivbild): Deutschland, Mu_nchen, 11.02.2026, U-Bahnhof Quiddestraße in Neuperlach geschlossen, ein Gitter versperrt den Zugang.
Bild
(Archivbild): Deutschland, Mu_nchen, 11.02.2026, U-Bahnhof Quiddestraße in Neuperlach geschlossen, ein Gitter versperrt den Zugang.
Bildrechte: dpa/pa/Wolfgang Maria Weber | Wolfgang Maria
Schlagwörter
Bildrechte: dpa/pa/Wolfgang Maria Weber | Wolfgang Maria
Audiobeitrag

(Archivbild): Deutschland, Mu_nchen, 11.02.2026, U-Bahnhof Quiddestraße in Neuperlach geschlossen, ein Gitter versperrt den Zugang.

Audiobeitrag
>

Verdi Bayern kündigt weitere Warnstreiks im Nahverkehr an

Verdi Bayern kündigt weitere Warnstreiks im Nahverkehr an

Fast 10.000 Beschäftigte, verhärtete Fronten und keine Einigung in Sicht: Nach dem Scheitern der Tarifrunde drohen im bayerischen Nahverkehr neue Warnstreiks. Wann genau gestreikt werden soll, ist aber bisher unklar.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio am .

Im kommunalen Nahverkehr in Bayern wird es zu weiteren Warnstreiks kommen. Das bestätigte die Gewerkschaft Verdi dem Bayerischen Rundfunk auf Nachfrage. Zuvor war das zweite Treffen mit den Arbeitgebern in München ohne Ergebnis zu Ende gegangen.

Zähe Verhandlungen: Das ist der Stand

Beide Seiten werfen sich vor, die Verhandlungen zu blockieren. Die Gewerkschaft fordert unter anderem bis zu 16 Prozent höhere Einkommen und eine Kürzung der Arbeitszeit von jetzt 38,5 auf 35 Stunden in der Woche bei vollem Lohnausgleich. Das Personal fahre am Limit, sagte Katharina Wagner von Verdi Bayern. Die Arbeitgeber hätten ihr Angebot nicht erhöht.

Das Angebot sieht unter anderem ein Einkommensplus von fünf Prozent in zwei Schritten und einen Mindestbetrag von 110 Euro vor. Es orientiere sich am Tarifabschluss für die Kommunen vom letzten Jahr. Mehr sei angesichts der klammen Kassen nicht zu finanzieren, heißt es vom Kommunalen Arbeitgeberverband Bayern. Eine derartige Steigerung der Personalkosten würde zu höheren Preisen oder einem reduzierten Angebot führen.

Wann ruft Verdi zum Streik auf?

Wann Verdi genau wieder zu Warnstreiks aufruft, gab die Gewerkschaft noch nicht bekannt. Die Aktionen sollen aber über die Ballungsräume München und Nürnberg hinaus ausgeweitet werden und zwar bis zum nächsten Verhandlungstermin am 9. März. Da auch in anderen Bundesländern gerade die Tarifrunden im kommunalen Nahverkehr laufen, könnte es wie beim ersten Aktionstag Anfang Februar zu bundesweiten Warnstreiks kommen. In Bayern wird für knapp 10.000 Beschäftigte in den 20 Kommunen verhandelt, die ihren Nahverkehr noch selber betreiben.

Das ist die Europäische Perspektive bei BR24.

"Hier ist Bayern": Der BR24 Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!