München-Neuperlach: der Stadtteil hat einen hohen Anteil an Sozialwohnungen
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Verlust an Sozialwohnungen in Bayern hält an

Verlust an Sozialwohnungen in Bayern hält an

Die Zahl der Sozialwohnungen in Bayern ist rückläufig. Mit 175.340 sozial gebundenen Wohnungen und Wohnplätzen verringerte sich der Bestand 2025 gegenüber dem Vorjahr um mehr als 1.000.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio Bayern am .

In Bayern gibt es mehr als 175.000 sozial gebundene Mietwohnungen und Wohnplätze. Das geht aus einer aktuellen Bestandserhebung des bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr hervor. Demnach standen Ende 2025 insgesamt 175.340 entsprechende Einheiten zur Verfügung. Das bedeutet einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr um über 1.000 Einheiten, die über die Mietwohnraumförderung geschaffen wurden. Das Bauministerium betont jedoch, dass in den vergangenen Jahren "der Rückgang des Bestands belegungsgebundener Sozialmietwohnungen deutlich gebremst" wurde.

3,6 Milliarden Euro vorgesehen

Bayerns Bauminister Christian Bernreiter (CSU) unterstrich in einer Pressemitteilung die Bedeutung des sozialen Wohnungsbaus, der für Bayern "Top-Priorität" habe: "Das beste Mittel gegen Wohnungsmangel und steigende Mieten ist, mehr zu bauen." Im Doppelhaushalt 2026/27 seien dafür "Rekordmittel von rund 3,6 Milliarden Euro" vorgesehen.

Förderung heute ein Vielfaches gegenüber 2013

Ein Großteil der Sozialwohnungen – 133.393 Einheiten – wurde über die Mietwohnraumförderung geschaffen. Erstmals berücksichtigt die Statistik auch geförderte Wohnplätze für Studierende sowie Einheiten aus dem bayerischen Modernisierungsprogramm.

Die Staatsregierung hat ihre Investitionen in den Wohnungsbau laut Pressemitteilung in den letzten Jahren deutlich erhöht: Seit 2023 würden jährlich über eine Milliarde Euro für die Wohnraumförderung zur Verfügung stehen – ein Vielfaches der 227,5 Millionen Euro aus dem Jahr 2013. Trotzdem kann der Bedarf an Sozialwohnungen im Freistaat bei weitem nicht gedeckt werden.

Abschreibungsmöglichkeiten, Steuerentlastungen, KfW-Programme

Der Freistaat allein kann laut Bernreiter allerdings nicht alle benötigten Wohnungen in Bayern schaffen oder fördern. Es sei "dringend nötig, dass der private Wohnungsbau wieder anspringt. Wir setzen uns deswegen beim Bund unter anderem für verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten, Steuerentlastungen, Vereinfachung der KfW-Programme und Überprüfung der Standards ein." Bei KfW-Förderung handelt es sich um Kredite und Zuschüsse der Kreditanstalt für Wiederaufbau.

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