Bei sonnigem Spätsommerwetter am Bodensee liegen einige Boote aufgrund des niedrigen Wasserstands auf dem Trockenen.
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Bei sonnigem Spätsommerwetter am Bodensee liegen einige Boote aufgrund des niedrigen Wasserstands auf dem Trockenen.
Bildrechte: pa/dpa/onw-images | Marius Bulling
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Bei sonnigem Spätsommerwetter am Bodensee liegen einige Boote aufgrund des niedrigen Wasserstands auf dem Trockenen.

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Wenig Wasser: Niedriger Pegelstand setzt Bodensee zu

Wenig Wasser: Niedriger Pegelstand setzt Bodensee zu

Das Niedrigwasser des Bodensees zeigt sich deutlich in Häfen und flachen Uferbereichen. Noch nie sei ein Sommer-Pegelstand so niedrig gewesen wie in diesem Jahr, so die Bodensee-Schiffsbetriebe. Was das für Urlauber und Schiffsverkehr bedeutet.

Über dieses Thema berichtet: BAYERN 3-Nachrichten am .

Trotz der Regenfälle der letzten Wochen ist der Bodensee weiterhin ungewöhnlich leer. Wegen des niedrigen Wasserstands liegen Flächen trocken und Boote kommen schlechter ins Wasser. Eine schnelle Entspannung ist derzeit nicht in Sicht, sagen Meteorologen.

Einschränkungen in der Schifffahrt

Die Folgen sind vor allem an flachen Stellen sichtbar. Die Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB) warnen vor Verspätungen und Einschränkungen im Schiffsverkehr. "Noch nie war der Sommer-Pegelstand des Bodensees so niedrig wie in diesem Jahr", schrieben die BSB auf ihrer Webseite. 

Die Internationale Bodensee Tourismus GmbH betonte, dass der See auch bei niedrigem Wasserstand ein attraktives Reiseziel bleibe. Wer eine Schifffahrt, einen Ausflug mit dem eigenen Boot oder Wassersportaktivitäten plane, solle sich aber vor Ort lieber bei den jeweiligen Betreibern über mögliche Einschränkungen an einzelnen Anlegestellen oder in flacheren Uferbereichen informieren.

Gründe für historisch niedrigen Pegel

Am Pegel Konstanz wurden zuletzt 266 Zentimeter gemessen. Der Wasserstand lag damit unter dem bisherigen historischen Tiefstwert für den 8. September von 277 Zentimetern aus dem Jahr 2003.

Für die ungewöhnliche Situation gibt es mehrere Gründe. Nach Angaben der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) fehlte nach einem schneearmen Winter das Schmelzwasser aus den Alpen. Dazu kamen seit Monaten zu geringe Niederschläge und eine hohe Verdunstung während des warmen Sommers.

Noch keine Entspannung in Sicht

Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) ist in den kommenden Tagen nur zeitweise mit Niederschlägen zu rechnen. "Viel wird es nicht sein, was da zusammenkommen wird", sagte ein DWD‑Meteorologe. Es werde das Defizit der letzten Monate sicher nicht ausgleichen können. 

Mit Informationen der dpa

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